„Es wurde eine Untersuchung wegen böswilliger Verkehrsbehinderung und Totschlag mit Fahrerflucht eingeleitet“, erklärte am Samstagabend Julie Baiwy, stellvertretender Prokurator des Königs in Mons. Anhand von Zeugenaussagen gab Baiwy Informationen über den Unfall, der den Tod von zwei Kindern aus Mouscron im Alter von vier und acht Jahren verursachte.
Zuerst sei es zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen, dem eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Fahrern auf dem Parkplatz in Dottignies (Mouscron) folgte. „Nach dieser Rangelei kam es zu einer Verfolgungsjagd zwischen den beiden Fahrern. Auf der Schnellstraße Dottignies-Mouscron (RN58) wollte der Fahrer eines Opel einen Polo mit französischer Zulassung überholen. Der Fahrer dieses Polos schlug allerdings kurz das Lenkrad ein, wodurch das andere Fahrzeug entweder destabilisiert oder dazu veranlasste wurde, auszuweichen und gegen einen Lichtmast prallte“, so Baiwy weiter.
Die beiden Kinder, die hinten in diesem Opel saßen, waren auf der Stelle tot. Der Fahrer, der Stiefvater der Kinder, wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus von Kortrijk eingeliefert. „Bei ihm besteht keine Lebensgefahr mehr. Der Polo-Fahrer ist geflohen und wird von den Strafverfolgungsbehörden auf beiden Seiten der Grenze aktiv gesucht“, so Baiwy. Der Unfall, der sich nach 14 Uhr ereignete, verursachte eine erhebliche Verkehrsbehinderung zwischen der Autobahn A17 und dem Ortseingang von Mouscron. Die Situation normalisierte sich gegen 17 Uhr. (belga/mv)

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