Nachdem die Wallonische Region am Donnerstag vorgeprescht war, zog die DG am Nachmittag nach. „Parallel zur gleichlautenden Entscheidung in der Wallonischen Region haben sich heute auch unsere neun Bürgermeister und die DG für eine Verlängerung der zwischen 22 und 6 Uhr geltenden Ausgangssperre ausgesprochen. Die am 15. Februar auslaufende Maßnahme zur Bekämpfung der Pandemie wird demzufolge auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft bis zum 1. März verlängert“, lautet der lapidare Kommentar in einem Kommuniqué, das am Donnerstagnachmittag aus dem Kabinett von Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) veröffentlicht wurde.
Die Regierungen des Landes hatten sich Ende November darauf verständigt, an der Ausgangssperre festzuhalten. Das föderale Modell schreibt eigentlich ein Ausgehverbot zwischen Mitternacht und 5 Uhr vor, jedoch haben die belgischen Teilstaaten die Möglichkeit, davon abzuweichen und strenger vorzugehen. Die Wallonische Region und die Region Brüssel-Hauptstadt ergriffen diese Option und legten eine verschärfte Ausgangssperre fest (also von 22 Uhr bis 6 Uhr), und die DG folgte diesem Entschluss, der seitdem immer wieder verlängert worden ist. (sc)

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