Auf diese Weise wollen sie den Betrug mit falschen Lohnzetteln bekämpfen. Der Branchenverband Febelfin bespreche dies mit dem LSS, schreibt die Zeitung „De Tijd“.
„Banken werden bei der Aufnahme eines Hypothekendarlehens oder eines Autokredits mit falschen Lohnabrechnungen konfrontiert. Der Kredit wird zwar zurückgezahlt, aber nicht mit dem Gehalt, sondern mit schmutzigem Geld, das auf diese Weise gewaschen wird. Ein weiteres Beispiel sind Verbraucherkredite, die mit falschen Lohnabrechnungen beantragt werden, oft in Verbindung mit einer falschen Identität, woraufhin der Kredit nicht zurückgezahlt wird und die Person verschwindet, erklärt Febelfin-Sprecherin Isabelle Marchand.
Um derartigen Betrug zu bekämpfen, wollen die Banken die Gehaltsdaten, die Arbeitgeber dem LSS mitteilen, überprüfen können. „Es versteht sich von selbst, dass dies im Einklang mit dem Gesetz und vor allem auch mit den Datenschutzbestimmungen erfolgen muss“, reagiert Finanzminister Vincent Van Peteghem (CD&V). (gz/belga)

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