Viele Chancen, keine Tore: AS Eupen verliert Heimspiel gegen FC Antwerp

<p>Viele Chancen, keine Tore: AS Eupen verliert Heimspiel gegen FC Antwerp</p>
Foto: David Hagemann

Während die AS Eupen ihr Heimspiel trotz mehrerer Chancen und einer ordentlichen zweiten Halbzeit verlor, gewann der KV Mechelen dank eines Treffers in der Nachspielzeit mit 3:2 gegen Waasland-Beveren. Am Abend (21 Uhr) trifft Mouscron, nächster Gegner der AS, derweil auf den RSC Anderlecht. Eupen braucht gegen den Abstiegskandidaten einen Sieg, um wieder Ruhe zu haben.

AS Eupen 0:2 FC Antwerp

Bei der AS Eupen gab es nach der 0:3-Niederlage beim KV Mechelen bzw. vor dem Heimspiel gegen den FC Antwerp zwei Änderungen: Cools und Adriano rückten für Heris und Baby in die Startelf.

Gegen den FC Antwerp geriet die AS Eupen früh unter Druck. Der älteste Verein des Landes kam bereits nach wenigen Sekunden – und einem krassen Fehlpass von Agbadou – durch Lamkel Zé zu seiner ersten Chance. Der Offensivspieler verfehlte das Tor von Defourny nur knapp. Nur fünf Minuten später wieder Antwerp: Diesmal klärte Koch in höchster Not gegen Gerkens.

Eupen hingegen sorgte in der 10. Minute durch einen Schuss von N´Dri für etwas Gefahr, konnte Beiranvand aber nicht wirklich prüfen. In der 18. Minute ging Titelkandidat FC Antwerp in Führung: Nach einem guten Zuspiel von De Pauw auf Gerkens spielte Letzterer den Ball auf Refaelov. Der Gewinner des „Goldenen Schuhs“ staubte zum 0:1 ab.

Foto: David Hagemann

Wie sollte Eupen auf den Rückstand reagieren? In der 26. Minute mit einer guten Chance von Ngoy. Der Offensivspieler tankte sich durch mehrere Gegenspieler in den Strafraum, sah dann aber, wie De Laet seinen Abschluss klärte. Das hätte auch das 1:1 für die AS Eupen sein können. Stattdessen stand es zwei Minuten später 2:0 für die Gäste – und wieder sah AS-Torwart Defourny nicht gut aus. Der Schlussmann der Ostbelgier flog unter einen Eckball hinweg, ehe Seck zur Vorentscheidung traf. Vor der Pause musste Eupen zum ersten Mal wechseln: Adriano musste nach einem überharten (aber nicht bestraften) Einsteigen von Boya verletzt vom Feld. Für ihn kam Heris in die Partie.

Foto: David Hagemann

Nach dem Seitenwechsel sorgte Menno Koch per Kopfball für die erste Chance der AS Eupen, die zudem in der Abwehr wieder auf eine Viererkette umstellte. Wenig später scheiterte Prevljak (54.) an Beiranvand, ehe Kayembe den Schlussmann der Gäste prüfte (55.). Eupen drängte nun auf den Anschlusstreffer. Verteidiger Menno Koch sah derweil seine fünfte Gelbe Karte. Er fehlt am Samstag gegen Mouscron gesperrt.

Nach einer Stunde erhielt der FC Antwerp nach einer Abwehraktion von Defourny gegen Refaelov einen Elfmeter. Der Franzose parierte den Strafstoß gegen Refaelov allerding, es blieb beim 2:0. Allerdings hatte der FC Antwerp gleichzeitig die Druckphase der AS Eupen gut überstanden und wurde wieder offensiver. Gleichzeitig hatte sich aber auch Eupen noch nicht aufgegeben: In der 74. Minute ließ Peters nach gutem Zusammenspiel mit Prevljak das 1:2 liegen.

Foto: David Hagemann

Der AS Eupen lief nun die Zeit davon. Sollten es die Ostbelgier noch spannend machen? Dann musste jedenfalls schnell ein Tor her. In der 83. Minute traf Lamkel Zé nach toller Vorarbeit von Refaelov zum vermeintlichen 3:0. Weil er dabei aber im Abseits stand, zählte der Treffer nicht. In der 89. Minute fehlten Eupen dann Zentimeter zum 1:2, als Prevljak die Latte traf. Es sollte beim 0:2 bleiben.

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