In seltener Einmütigkeit beschwören die vier deutschsprachigen Provinzialräte ihr fraktionsübergreifendes hartnäckiges Engagement zugunsten eines neuen verbesserten Abkommens zwischen der Provinz und der DG. Ihr Einsatz in Ehren, aber zumindest in Lüttich dürfte dies weiterhin ein Kampf gegen Windmühlen sein. Der Provinzialrat wird auch in seiner Sitzung vom 28. des Mts. die Erwartungen aus der DG nicht gebührend erfüllen. Unser Quartett kann es drehen und wenden wie es will: Der Unterschied zwischen den berechtigten Forderungen aus Eupen und den Zuwendungen aus Lüttich ist weiterhin himmelschreiend. Bei über 15 Mio. Euro Steuereinnahmen aus den neun DG-Gemeinden hätten wir gerne endlich, ich zitiere „ein größeres Stück vom Kuchen“. Ich weiß, dass damit nicht wenige in den frankophonen Nachbargemeinden ein Problem haben („Ces germanophones qui veulent le beurre, l’argent du beurre et l’cul d’la crémière“). Solange es aber die Provinzen noch gibt und man in Lüttich mit zweierlei Maß misst, sollte man regelmäßig auf diese flagrante Benachteiligung hinweisen.
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