Die Teilnehmer waren am Freitag sehr früh unterwegs. Die ersten beiden WP wurden im Dunkeln gefahren. Zum Auftakt gab es das klassische Menü der Monte mit einem Mix aus feuchten Abschnitten und einigen Stellen mit gefährlichen Eis- und Schneeresten auf den Höhenrücken der Alpen. Hier fuhr Sébastien Ogier (Toyota) die Bestzeit, genau wie auf der nachfolgenden Prüfung. Damit übernahm er die Spitze vor seinen Teamkollegen Elfyn Evans und Kalle Rovamperä, der mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt wurde, da er an einer Zeitkontrolle zu spät gestempelt hatte. In WP 5 war Ogier erneut der Schnellste. Seine Zwischenbilanz: „Es läuft heute gut. Ich bin weitaus zuversichtlicher als gestern.“
Die Hyundai können auf den Plätzen vier bis sechs (Tänak, Neuville, Sordo) nicht mithalten. Sie müssen die Toyota ziehen lassen. Der fünftplatzierte Ostbelgier Thierry Neuville, der sich zum Abschluss der Runde am Vormittag einen Dreher leistete, verliert Zeit. Er hat schon gut eine Minute Rückstand auf Ogier. Sein Fazit zur Tageshälfte: „Ich war heute Morgen mit einer anderen Reifenstrategie unterwegs, mit drei Soft und einem Spikes-Reifen. Das war keine gute Wahl. Ich konnte nicht das Maximum herausholen.“

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