Defourny, der zur neuen Saison ablösefrei an den Kehrweg wechselte, profitierte auf die beste Art und Weise von der Verletzung, die sich Ortwin De Wolf am 27. November beim 3:1 gegen Charleroi zugezogen hatte. Anstatt „nur“ als Ersatzmann für seinen Konkurrenten zu dienen, verdrängte der Franzose seinen Mitspieler auf die Bank. „Für Ortwin De Wolf ist es keine einfach Situation. Er hat in der vergangenen Saison und bis zuletzt immer gespielt. Nun arbeitet er so hart, wie Defourny es gemacht hat, als er nicht zum Einsatz gekommen ist“, so Cheftrainer Benat San José. Der Spanier bekräftigte auf eine ungewohnt deutliche Art und Weise, dass die Torhüterfrage für ihn vorerst geklärt sei: „So, wie ich De Wolf unterstützt habe, stehe ich jetzt hinter Defounry. Also zu 100 Prozent. Wenn Théo keine Probleme hat, wird er in den kommenden Wochen spielen. Er muss aber weiter an sich arbeiten.“
Bei bislang sechs Einsätzen, davon fünf über 90 Minuten, kassierte Defourny zwölf Gegentore. Zehn waren es alleine in den letzten drei Spielen (Club Brügge, Zulte Waregem und KRC Genk). „Es waren aber sicher mehrere Tore dabei, bei denen ihn überhaupt keine Schuld trifft. Vielmehr ist es ein mannschaftliches Problem“, so San José weiter. Die Tür für Ortwin De Wolf schlug er derweil in keinster Weise zu. „Natürlich hat er weiter eine Chance auf eine Rückkehr ins Tor. Wir sprechen aber über eine Position, auf der man nicht allzu häufig wechselt.“ (mn)

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