„Machen wie geplant weiter“: Belgien hält an Impfstrategie fest

<p>„Machen wie geplant weiter“: Belgien hält an Impfstrategie fest</p>
Illustrationsbild: belga

„Im Moment machen wir wie geplant weiter“, erklärt Impfexperte Pierre Van Damme (Uni Antwerpen). Heißt: Jedem Patienten werden zwei Impfdosen im Abstand von drei Wochen verabreicht. Dass könnte sich aber bald ändern. Denn laut dem Epidemiologen wollen eine Reihe von belgischen Forschungszentren in Studien untersuchen, ob es möglich ist, mit unterschiedlichen Verabreichungsintervallen zu arbeiten. Darüber hinaus würden einige Wissenschaftler die Möglichkeit erforschen, Impfstoffe verschiedener Hersteller miteinander zu kombinieren. „Im Moment gibt es dazu keine wissenschaftlichen Daten. Es ist wichtig, dass wir diese sammeln, bevor wir eine Entscheidung treffen“, erklärt Pierre Van Damme gegenüber dem flämischen Rundfunk.

In Großbritannien verfolgen die Verantwortlichen derweil einen anderen Ansatz. Wie in Belgien werden dort zwar auch zunächst die ältesten Bürger sowie Mitarbeiter von Pflegeheimen oder medizinischen Berufen geimpft. Der zweite Impftermin findet auf der Insel aber nicht – wie ursprünglich geplant – drei Wochen nach dem ersten statt, sondern erst zwölf Wochen später. Mit der Strategie soll sichergestellt werden, dass mehr Risikopatienten früher einen Schutz erhalten. (calü)

<p>Pierre Van Damme hat sich im flämischen Rundfunk zu Wort gemeldet.</p>
Pierre Van Damme hat sich im flämischen Rundfunk zu Wort gemeldet. | Foto: belga

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