Belgier wenig unterwegs über Weihnachten – 14 % haben Antikörper

<p>Blutprobe für einen Corona-Antikörper-Test.</p>
Blutprobe für einen Corona-Antikörper-Test. | Foto: dpa

Das Krisenzentrum und das Gesundheitsinstitut Sciensano begannen ihre letzte Pressekonferenz des Jahres am Mittwoch mit einer positiven Nachricht: Die Corona-Zahlen in unserem Land sinken weiter.

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  • Dass 14% der Belgier Antikörper aufweisen bedeutet, dass angesichts der 14.300 Corona-Toten (Stand 14.11.) die Mortalität von COVID-19 (lediglich) 0,8% beträgt, sprich 99.2% überleben eine Infektion. Wenn man dann noch die Komorbiditäten, sowie die Infektionen ohne bleibende Antikörper in Betracht zieht, kommt die Gefährlichkeit des Coronavirus tatsächlich der Gefährlichkeit der Grippeviren schon sehr nahe, und dabei sind letztere für junge Menschen deutlich bedrohlicher, als Corona.

    Dazu passt die Schlagzeile im Le Soir vom 7. Juni 2015: "Virus de la grippe: près de 6.000 décès en plus entre janvier et avril". Zunächst beachte man das Datum der Schlagzeile.
    (https://www.lesoir.be/542/article/2015-06-07/virus-de-la-grippe-pres-de-...)

    Im gleichen Zeitraum 2020 (Januar bis April) starben in Belgien 7866 Menschen an oder mit Corona. Die nun knapp 6000 Grippetoten zwischen Januar und April 2015 kommentierte damals kein Geringerer als Marc van Ranst folgendermaßen:"...qu’une période de « surmortalité », comme celle constatée début 2015, est généralement suivie d’une période de « sous-mortalité », ce qui devrait lisser les chiffres de mortalité pour l’ensemble de l’année."(...dass auf eine Periode der "Übersterblichkeit", wie sie zu Beginn des Jahres 2015 beobachtet wurde, in der Regel eine Periode der "Untersterblichkeit" folgt, die die Sterblichkeitszahlen für das gesamte Jahr glätten sollte). Das war's auch schon! Keine zeitnahe Empfehlung geschweige denn ein Aufzwingen der AHA-Regeln, Absage von Großveranstaltungen, Schließung von Schulen, Geschäften und Horeca, keine Reisewarnungen, keine Panikmache....einfach NICHTS!

    Frage 1: Gab es im November 2015 vielleicht gerade deswegen KEINE zweite Welle?
    Frage 2: War Herr Van Ranst 2015 ein Grippe-Idiot, Grippe-Verharmloser oder gar Grippe-Leugner?

    Mir hat man in der Schule die Bedeutung des Fachs „Geschichte“ damit begründet, dass der Blick in die Vergangenheit für die Gestaltung der Zukunft unerlässlich ist. Die Politiker, Experten, Medien täten gut daran, sich wieder für die „Geschichte“, insbesondere der jüngeren zu interessieren!

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