Das Labor führt täglich etwa 3.000 Coronatests durch, was etwa 5 Prozent der gesamten belgischen Analysekapazität entspricht. Es ist das größte private Labor in Antwerpen in dieser Coronavirus-Krise.
„Nach einer gründlichen Analyse durch unsere Sicherheitsteams wurde beschlossen, das Netzwerk als Präventivmaßnahme abzuschalten“, erklärt Maarten Vanheusden, IT-Manager des Labors: „So können wir Schritt für Schritt genau sehen, was infiziert wurde.“
Es ist noch unklar, ob die Hacker tatsächlich auf die Informationen zugreifen konnten. „Im Moment scheint es, dass keine Patientendaten gestohlen wurden. Wir haben auch keine Ahnung, woher die Hacker kamen.“
Das Labor kam der Aufforderung der Cyber-Kriminellen nicht nach und erstattete Anzeige bei der Antwerpener Staatsanwaltschaft. Die Abteilung Computerkriminalität der Föderalpolizei setzt ihre Ermittlungen fort. In der Zwischenzeit ist das Netzwerk des Labors immer noch offline. (belga/mv)

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