Naryschkin lobte sowohl die derzeitigen Beschäftigten als auch die Veteranen des Auslandsgeheimdienstes FSR. „Ihr Dienst schützt die Gesellschaft und den Staat vor potenziellen äußeren Gefahren.“ Die offiziellen 100-Jahr-Feiern waren wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. In Moskau eröffnete Naryschkin aber ein Denkmal für die „Helden“ der Auslandsaufklärung und eine Ausstellung. Das Staatsfernsehen würdigte den Nachrichtendienst mit großen Dokumentationen.
Der SWR war nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor knapp 30 Jahren zusammen mit dem Inlandsgeheimdienst FSB aus dem Sowjet-Vorläufer KGB hervorgegangen. Zu den Aufgaben der Auslandsaufklärung zählten heute der Kampf gegen Terrorismus und Extremismus sowie die Rüstungskontrolle samt Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen, sagte Naryschkin.
Der kommunistische Revolutionär Feliks Dzierżyński (auch: Felix Dserschinski, 1877-1926) gründete einst den mächtigen Geheimdienstapparat - genannt Tscheka. Am 20. Dezember 1920 unterzeichnete er den Befehl zur Gründung der so bezeichneten Ausländischen Abteilung. Der 20. Dezember ist bis heute der Feiertag aller russischen Nachrichtendienste - sie verehren den als „Henker“ unter dem Sowjetdiktator Josef Stalin verschrienen Dzierżyński bis heute als Helden. (dpa)

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