Elia ist mit dem „Notger-Preis“ ausgezeichnet worden

<p>Eine Aufnahme aus dem Jahr 2018: Alegro, der 90 Kilometer lange Stromverbund zwischen Belgien und Deutschland, erforderte zwei Jahre Arbeit und eine Investition von 500 Millionen Euro.</p>
Eine Aufnahme aus dem Jahr 2018: Alegro, der 90 Kilometer lange Stromverbund zwischen Belgien und Deutschland, erforderte zwei Jahre Arbeit und eine Investition von 500 Millionen Euro. | Foto: belga

Der nach dem ersten (deutschstämmigen) Lütticher Fürstbischof Notger benannte Preis wird seit dem Jahr 2002 an Persönlichkeiten, Institutionen oder Projekte verliehen, die sich für die Förderung der Beziehungen zwischen Belgien und Deutschland in besonderem Maße eingesetzt haben.

„Es ist eine Ehre diese Auszeichnung zu erhalten. Dieser Preis ist eine Anerkennung für die Arbeit und Zusammenarbeit mit regionalen und lokalen Behörden über viele Jahre hinweg“, teilte Pascale Fonck in einem Kommuniqué mit.

Elia und der deutsche Übertragungsnetzbetreiber Amprion haben im November die erste direkte Stromverbindung zwischen Deutschland und Belgien in Betrieb genommen. Der Interkonnektor ist rund 90 Kilometer lang und trägt den Namen Aachen Lüttich Electricity Grid Overlay (kurz Alegro). Die Transportkapazität von Alegro beträgt rund 1.000 Megawatt. Die Leitung nutzt die Technik der Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) und wurde als Erdkabel gebaut. (red/calü)

<p>Hatte die Fäden beim Alegro-Projekt in der Hand: Pascale Fonck.</p>
Hatte die Fäden beim Alegro-Projekt in der Hand: Pascale Fonck. | Foto: belga

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment