Frankofone Gemeinde verordnet Maskenpflicht für Kinder ab sechs Jahren

<p>Frankofone Gemeinde verordnet Maskenpflicht für Kinder ab sechs Jahren</p>
Illustrationsfoto: Christian Charisius/dpa

Das Tragen der Maske wird somit für Kinder ab sechs Jahren in Schulen obligatorisch, ausgenommen bei sportlichen Aktivitäten. Die knapp 30.000-Einwohner-Gemeinde (unweit von Charleroi gelegen) rechtfertigt diese Maßnahme mit der Bereitschaft, den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Unicef in dieser Angelegenheit zu folgen.

Das Tragen einer Mundmaske oder eines anderen alternativen Stoffes oder, wenn dies aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, eines Gesichtsschutzes, bleibt ab dem Alter von zwölf Jahren im gesamten Gebiet von Courcelles bis zum 13. Dezember ebenfalls verpflichtend.

In Courcelles lag am Samstagmorgen die 14-Tages-Inzidenz bei 2.000. (belga/mv)

Kommentare

  • [ZWEITER VERSUCH]

    Was kommt als nächstes?

    Die Bürgermeisterin von Courcelles Caroline Taquin argumentiert folgendermaßen: « Ich möchte für Courcelles nicht die Verantwortung auch nur für ein einziges Kind übernehmen, das in einem kritischen [Corona]Zustand im Krankenhaus eingeliefert würde, weil wir nicht die nützlichen und notwendigen Maßnahmen ergriffen hätten.“ (https://www.rtl.be/info/video/764071.aspx)

    Das ist ein Paradebeispiel für ein NICHT SCHULD SEIN WOLLEN Argument, kurzum ANGST-Argument. Die gute Bürgermeisterin wird dann ja wohl auch alle Klettergerüste abbauen und Treppen sperren lassen, da sie ja nicht schuld sein will, dass auch nur ein Kind stürzen und sich das Genick brechen würde. Und da die Grippe für die Kinder deutlich gefährlicher als COVID19 ist, wird sie wohl nun die Maskenpflicht erst bei Ausrottung der Grippe aufheben, oder?

    Wer Verantwortung mit „nicht schuld sein wollen“ übersetzt, sollte tunlichst nicht in die Politik gehen, denn letztendlich ist dieses Nicht-Schuld-sein-wollen Ausdruck einer ausgeprägten Ängstlichkeit, die Führungsstärke ausschließt.

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