Im Sieben-Tages-Zeitraum vom 7. bis zum 13. November gab es durchschnittlich 486 Krankenhauseinweisungen pro Tag, das sind 25 Prozent weniger als in der Vorwoche (565). Seit Beginn der Coronakrise in Belgien wurden etwa 37.833 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert.
Gegenwärtig sind 6.762 Menschen hospitalisiert, was einem Rückgang von 4 % entspricht. Davon befinden sich 1.457 Patienten auf einer Intensivstation, von denen 897 eine Beatmung und 82 eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) benötigten. Nach zwei aufeinanderfolgenden Tagen des Rückgangs ist die Zahl der Menschen auf der Intensivstation sehr leicht gestiegen (1.457 gegenüber 1.452 in der am Freitag veröffentlichten Bilanz). Der Höhepunkt scheint am 9. November mit 1.474 Patienten erreicht worden zu sein.
Die belgischen Krankenhäuser entfernen sich auch immer weiter von der Rekordzahl der während dieser zweiten Welle ins Krankenhaus eingewiesenen Menschen, die am 3. November vorläufig bei 7.489 Personen lag, und von der höchsten Zahl täglicher Einweisungen, die am selben Tag 879 betrug.
Nach Angaben von Sciensano wurden seit dem 1. Oktober 1.116 Transfers verzeichnet, davon 20 am vergangenen Donnerstag.
Zwischen dem 4. und 10. November lag die durchschnittliche tägliche Zahl der Todesfälle bei 201, das ist ein Anstieg von 20,1% mehr als in der Vorwoche, wobei 125 im Krankenhaus und 74 in Pflegeheimen starben. Am 6. November wurde indes mit 214 Todesfällen ein Rekord für diese zweite Welle gemeldet.
Die große Mehrheit der Patienten, die an Covid-19 erkrankten, war 75 Jahre oder älter. Aber auch jüngere Menschen sterben daran. Letzte Woche waren es fünf in der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen.
Die Zahl der Neuinfektionen ist nach wie vor rückläufig. Im Durchschnitt gab es in der vergangenen Woche 6.213 neue Fälle, ein Rückgang um 48 % im Vergleich zu den vorangegangenen sieben Tagen (9.062).
Seit Beginn der Pandemie sind 525.012 Menschen infiziert worden, und die Rekordzahl neuer Fälle an einem Tag wurde am 27. Oktober mit 22.186 festgestellt. Die Inzidenz, die die Zahl der neuen Fälle pro 100.000 Einwohner widerspiegelt, liegt bei 1.103,9 (-36 %). Ferner liegt die Testpositivitätsrate, d. h. der Anteil der positiven Personen an allen getesteten Personen, landesweit inzwischen bei 22 Prozent (-5,2 %).
Die Virusvermehrungsrate (R-Wert), berechnet auf der Grundlage der Zahl der durch Labortests diagnostizierten neuen Fälle, beträgt auf nationaler Ebene 0,841. Diese Zahl, die unter 1 liegt, bedeutet, dass sich die Epidemie tendenziell verlangsamt. (belga/mv)

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