Zu diesem Zeitpunkt war die gesuchte Person vermutlich schon tot. „Wir gehen davon aus, dass sie Opfer eines Verkehrsunfalls geworden ist. Dieser hat sich nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen bereits am Donnerstag ereignet", betonte Andrea Tilgenkamp am Samstagnachmittag.
Ein Suchtrupp der Polizei hatte Maria Dovermann in Eynatten entlang der Autobahnauffahrt in Richtung Lüttich gefunden. Der Gerichtsverständige Somja weilte vor Ort, um sich ein Bild zu machen. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein größeres Fahrzeug in den Unfall verwickelt war. „Wir kennen aber weder das Fahrzeug noch gibt es einen Tatverdächtigen“, so der Prokurator des Königs.
Maria Dovermann hatte nach Polizeiangaben am Mittwoch um 18.28 Uhr zum letzten Mal telefonischen Kontakt mit ihrer Tochter. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich an einer Bushaltestelle in Eynatten (Aachener Straße) aufgehalten, die sich unweit ihres Wohnsitzes befindet. Kurze Zeit später war ihr Handy ausgeschaltet.
Die Pantoffeln der 79-Jährigen hatten Verwandte an der Aachener Straße am Straßenrand stehen sehen und später in einem nahegelegenen Mülleimer gefunden. „Außer ihrem Handy und ihrem Haustürschlüssel hat sie nichts anderes mitgenommen“, hieß es im Vermisstenaufruf der Polizei am Freitag weiter.

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