Insgesamt fiel die Niederlage allerdings zu deutlich aus bzw. spiegelte den Spielverlauf nicht wider. Eupen hatte Chancen auf mindestens einen Treffer, ist aber weiterhin nicht effizient genug in der Offensive. Am kommenden Spieltag treffen die Ostbelgier auf Waasland-Beveren.
KRC Genk 4:0 AS Eupen
Bei der AS Eupen saß Angreifer Smail Prevljak, wie zuletzt gegen Mouscron, überraschend auf der Bank. Dort musste zunächst auch Mamadou Koné Platz nehmen, er wurde durch Ignace N´Dri ersetzt. Für Jens Cools und Senna Miangue, beide mit Covid-19 infiziert, rückten Emmanuel Agbadou und Edo Kayembe in die Startelf der AS Eupen.

Gegen Genk erwischte Eupen einen denkbar schlechten Start. In der 6. Minute verursachte Agbadou bei einem Zweikampf gegen Bongonda einen Foulelfmeter. De Wolf kam zwar noch an den Strafstoß von Onuachu, konnte ihn aber nicht parieren – 1:0. Eupen geriet zwar früh in Rückstand, meldete sich aber mit und mit in der Partie an. In der 20. Minute scheiterte Adriano an Vukovic, ehe Peeters das Tor im Nachschuss verfehlte. Die AS übernahm nun besonders im Mittelfeld die Kontrolle und kam zu weiteren Chancen: In der 23. Minute gab Adriano den nächsten Torschuss ab.

Aktivposten bei den Gästen war unter anderem Julien Ngoy, der an vielen Aktionen beteiligt war. So unter anderem in der 24. Minute, als Eupen nach einer guten Aktion von Ngoy nicht zum Torschuss kam. Nach einer halben Stunde war Eupen nicht nur die bessere Mannschaft, sondern hätte den Ausgleich verdient gehabt. Die gut organisierten Ostbelgier ließen erst in der 35. Minute die nächste Chance von Genk zu, als De Wolf gegen Bongonda parierte. In der 45. Minute vergab N´Dri die nächste gute Gelegenheit für die AS. Eupen wurde besser und besser, ließ aber erneut zu viele Chancen ungenutzt.

Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte Cyriel Dessers auf 2:0 – und das mit der erst dritten Torchance der Gastgeber. In Sachen Effizienz konnte sich Eupen also eine Scheibe von Genk abschneiden. Die AS spielte allerdings auch nach dem zweiten Gegentreffer mit. So war es auch nach einer Stunde – Prevljak kam für Heris – so, dass die Gäste ein Tor verdient gehabt hätten. In der 62. Minute verfehlte Peeters den Anschlusstreffer mit einem abgefälschten Schuss nur knapp. In der 71. Minute wechselte die AS zum zweiten Mal: Mit Koné kam ein weiterer Offensivspieler. Er stand kaum auf dem Platz, als Genk den dritten Treffer erzielte: Bongonda erhöhte auf 3:0. Der AS drohte nun, was das Resultat betrifft, eine Klatsche. In der 82. Minute erhöhte Bongonda mit seinem zweiten Tor auf 4:0.
Namen & Fakten:
AS Eupen: De Wolf – Adriano (82. Schouterden), Amat, Poulain, Agbadou, Heris (58. Prevljak) – Peeters, Kayembe – N´Dri, Musona (71. Koné), Ngoy
Tore: 1:0 Onuachu (6., Elfmeter), 2:0 Dessers (47.), 3:0 Bongonda (74.), 4:0 Bongonda (82.)

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