Corona-Schocktherapie: Was nutzen die strengeren Regeln?

<p>Die Polizei wird mehr und strenger kontrollieren.</p>
Die Polizei wird mehr und strenger kontrollieren. | Foto: belga

Welche Maßnahmen wurden getroffen?

1. Das Gastgewerbe (Cafés und Restaurants) muss ab diesem Montag für vier Wochen schließen. Nach 14 Tagen kommt eine Auswertung. Restaurants dürfen bis 22 Uhr Essen zum Mitnehmen anbieten. Für den Sektor werden finanzielle Hilfen vorgesehen.

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Kommentare

  • „Der DIREKTE Vergleich mit anderen Länder mit gleicher Demografie ist hier gefragt.“
    So fordert Herr Scholzen. Nun, Herr Scholzen, diesen Vergleich habe ich Ihnen vor ein paar Tagen in einem Kommentar auf BRF-net geliefert, aber Sie sehen auch nur, was Sie sehen wollen.

    Zum x+2ten Mal:
    Schweden liegt in der Gruppe der skandinavischen Länder einsam an der Spitze, was die Todeszahlen betrifft: 585 pro Million Einwohner, Dänemark; 116, Finnland: 62, Norwegen: 51, Island: 32 (Deutschland: 115 !)

    Ein Artikel des „Tagesspiegel“ zur derzeitigen Lage in Schweden.
    https://www.tagesspiegel.de/wissen/infektionszahlen-steigen-deutlich-war...

    Fazit: ein deutlicher Anstieg der positiven Fälle. Wieso eigentlich, wenn dort doch angeblich die Herdenimmunität schon erreicht ist und alle sich brav an die „Vorgaben“ oder „Empfehlungen“ der Regierung und ihrer Experten halten? Aber auch dort sind anscheinend nicht alle einheitlich auf Kadavergehorsam getrimmt?

    Sogar der Obervirologe Tegnell bekommt so seine Zweifel: „„Es geht langsam aber sicher in die falsche Richtung.“
    Und: „Gegenüber der Zeitung „Dagens Nyheter“ zeigte sich Tegnell erstmals offen für lokale Lockdowns - auf einzelne Büros oder Stadtteile und maximal auf zwei bis drei Wochen begrenzt.“ Hört, hört!

    Der von Herrn Hezel verlinkte Artikel bringt außer den von Herrn Schmitz herausgepickten Statistiken noch Interessantes zu der erwähnten „Herdenimmunität“, auch zur „self-isolation“ und dem strikten sechsmonatigen (!) Besuchsverbot in Altenheimen, sinnigerweise zum 1. Oktober gelockert, als die Fallzahlen schon wieder… (s.o.)

    Abwarten... und Dr. Meyer folgen: gesund leben, dann passiert einem nix...

    P.S. Herr Scholzen, zu China: Einfach mal beim BRF vorbeischauen,

  • Schweden und Corona? Ja dann rechnen wir mal nach.
    Hier einige Länder, die dortigen Anzahl Toter, geteilt durch die Bevölkerung in Millionen, ergibt Tote pro Million Einwohner.

    Frankreich, 33.623 / 67 -> 501,8
    Belgien, 10.413 / 11,5 -> 905,5
    Spanien, 33.775 / 47 -> 718,6
    Schweden, 5.918 / 10,2 -> 580,2

    Schweden liegt in Europa im Mittelfeld.
    Wenn Herr Hezel schreibt, "dass Schweden so viele Tote wie seit 150 Jahren nicht mehr zu beklagen hat", ein Land, welches nicht am 1. und 2. Weltkrieg beteiligt war, dann vergleicht man Äpfel mit Birnen. Es gibt wirklich keine bessere Statistik, als diejenige, die man selber gefälscht hat, nicht wahr werte Corona-Staatsgläubige?
    Der DIREKTE Vergleich mit anderen Länder mit gleicher Demografie ist hier gefragt.
    Schweden ist ohne Lockdown ziemlich gut in wirtschaftlicher Hinsicht davon gekommen.

    Meint ihr etwa wirklich, man sollte einen gesamten Planeten solange wegen einer einzigen Krankheit autoritär regieren, bis diese verschwunden ist?
    Wenn ihr wirklich Corona-Leugner sucht, dann geht nach China. Die testen nicht, also gibt es dort auch kein Corona.
    nein, hier zu lande gibt es Menschen, die auch autoritär regiert werden wollen, ABER BITTESCHÖN MIT CORONA... das ist scheinbar der Unterschied.

  • Sehr geehrte Herren Hezel und Leonard,

    Ich habe den von Ihnen empfohlenen Artikel in TIME gelesen. Die Autoren machen den USA und Schweden den Vorwurf, sie seien die einzigen Länder mit einer hohen Gesamtmortalitätsrate, die es versäumt hätten, diese Zahl mit Fortschreiten der Pandemie rasch zu senken.

    Um diese Behauptung zu untermauern werden die Corona-Opferzahlen zunächst seit dem 10. Mai und dann seit dem 7. Juni jeweils bis heute angeführt. Und tatsächlich, für beide Zeiträume belegen die USA und Schweden jeweils die traurigen Spitzenplätze der acht untersuchten Länder mit den höchsten Mortalitätsraten.

    Hätten die Autoren die Zahlen vom z.B. 7. Juli bis heute in ihrer Tabelle aufgenommen, wäre Schweden schon auf Platz 6 abgerutscht. Und betrachtet man die Zahlen vom 1. September bis heute ist Schweden bereits Klassenbester der acht Länder, und weist die mit Abstand niedrigste kumulative Mortalitätsrate seit diesem Tag auf.

    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Autoren die Tage für die Bestimmung der Mortalitätsraten mit Fortschreiten der Pandemie bewusst so ausgesucht haben, dass Schweden schlecht aussieht. Und das nennen Sie nun "ein Beispiel für verantwortungsvollen und hintergründigen Journalismus“.

  • Danke für den Link, Alexander! Ein Beispiel für verantwortungsvollen und hintergründigen Journalismus.

    Schweden war der Rettungsring, an den sich die Verharmleugner verzweifelt klammerten, um Ihre längst widerlegten menschenverachtenden Lügen, Relativierungen und Bagatellisierungen zu rechtfertigen.
    Spätestens mit diesem Artikel müssen sie sich neu orientieren und neue Märchen erfinden. Schaffen die schon.

    Die Würde der Menschen geht in diesen Tagen in den Kranhäusern über Bord.
    Gleichermaßen für Erkrankte wie für Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger.

    Ich warte auch im GE auf einen Leitartikel mit dem Titel:

    „Mea culpa! Wir haben versagt!“

  • Die "Eigenverantwortung und Freihei" hat dazu geführt, dass Schweden so viele Tote wie seit 150 Jahren nicht mehr zu beklagen hat - diesen traurigen Rekord möchte man wohl nicht verantworten müssen.

    Auch das Time-Magazin berichtete erst kürzlich vom "Schwedischen Desaster":
    https://time.com/5899432/sweden-coronovirus-disaster/

    Aber nur zu, preisen Sie ruhig weiter an, dass sich noch mehr Menschen infizieren sollen Herr Schmitz...

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