Der Franzose gewann am Mittwoch nach 182 weitgehend flachen Kilometern von Sant' Elpidio nach Rimini souverän im Schlusssprint und distanzierte seine Rivalen um Vortagessieger Peter Sagan und Alvaro Hodeg. Für den endschnellen Démare war es auf der elften Etappe, die an der Adria entlang führte, bereits der vierte Etappensieg bei diesem Giro.
Démare hat damit alle Sprintankünfte nach Flachetappen gewonnen. „Ich habe im Finish so eine Stärke gespürt. Vier Siege hätte ich nie erwartet“, bilanzierte der Sieger. Tags zuvor war die 103. Italien-Rundfahrt kurzzeitig im Corona-Chaos versunken. Gleich acht positive Tests, unter anderem von Stars wie Steven Kruijswijk und Michael Matthews, sorgten nicht nur für Einzelausstiege, sondern auch für das Aus der Rennställe Mitchelton-Scott und Jumbo-Visma um Wout Van Aert. Auch im Umfeld der französischen Mannschaft Ag2r-La Mondiale und dem britischen Team Ineos Grenadiers gab es jeweils einen Corona-Fall. (dpa/mn)

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