Verweis?

Wenn die Kelmiser Obrigkeit die vor der Kirmes erschienene Karikatur im GrenzEcho als Verweis meiner Person empfindet und dies für eine korrekte politische Auseinandersetzung hält, so sehe ich das mit anderen Augen. Für mich war dies eine Ehre. Seit vielen Jahren versuche ich nun den Lesern zu vermitteln, wo die Regierung keine Zeit hat oder sich nicht mal die Zeit dafür nimmt „außer für andere wichtige Gründe“ (zum Beispiel verlängertes Wochenende in Verviers usw.). In meinen Leserbriefen wurde nur das geschrieben, was der Wahrheit entspricht. Außerdem teile ich die Meinung vieler enttäuschter Bürger. Dass ich ab dem 24. August nicht als Ratsmitglied eingetreten bin, um als Ja-Sager oder Kopfnicker zu wirken, ist wohl klar. Und auf Kuschelkurs werde ich auf keinen Fall sein. Unser Dorf Kelmis ist mir sehr wichtig, und ich werde weiter dafür kämpfen und weiter schreiben. Dies wurde auch schon am 27. August mitgeteilt. Sollte etwas Vernünftiges in Kelmis gemacht werden, dann würde ich das bejahen und veröffentlichen. Doch seit 2019 ist Kelmis von der Mehrheit im Stich gelassen worden. Ich bedanke mich jetzt noch beim GrenzEcho und „Nette“ 2020. Für mich ist und bleibt diese Karikatur eine Ehre.

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