Das gilt auch für seinen Traum vom Aufstieg in die Königsklasse zur nächsten Saison. Mit seinen reifen Vorstellungen an der Schwarzmeerküste stärkte der Ferrari-Juniorpilot seine Bewerbung für eine Beförderung. Vier Rennen vor dem Saisonende hat Schumacher in der Gesamtwertung 22 Punkte Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger, den Briten Callum Ilott. Das Hauptrennen entschied der Fahrer des Prema-Teams mit kühler Präzision für sich, als er von Startplatz drei nach vorn fuhr und sich mit einem gelungenen Überholmanöver den Sieg sicherte.
Beim Sprintrennen verbesserte sich der Deutsche vom achten Startplatz auf Rang drei, als der Lauf wegen eines heftigen Unfalls abgebrochen wurde. Der Italiener Luca Ghiotto und der Brite Jack Aitken krachten nach einer Kollision in Runde sieben in die Barrieren. Beide blieben unverletzt.
Der nächste Schritt für Schumi jr. wird wohl ein Einsatz im Freien Training der Formel 1 bei einem der Ferrari-Partnerteams Alfa Romeo und Haas sein. Bei einem der beiden Rennställe, die ihre Fahrer für das nächste Jahr noch nicht benannt haben, könnte er dann 2021 ein festes Cockpit bekommen. (dpa)

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