Über 250 Kilometer Qual: Neuer Rad-Weltmeister in Imola gesucht

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Die Frauen haben es den Männern schon vorgemacht. | Foto: Andrew Medichini/AP/dpa

258,2 anspruchsvolle Kilometer, 18 knackige Anstiege, nur ein Weltmeister: Bei der Straßenrad-WM im italienischen Imola steht an diesem Sonntag (10 Uhr/Eurosport 2/ZDF/VRT/La Deux) das Königsrennen an. Wer folgt auf den Dänen Mads Pedersen, der sich im Vorjahr im britischen Harrogate die Rad-Krone aufsetzte?

DIE STRECKE

Der knapp 29 Kilometer lange Rundkurs rund um die Rennstrecke von Imola ist gleich neunmal zu bewältigen. Jedes Mal aufs Neue warten nicht nur zwei knackige Anstiege, sondern auch anspruchsvolle Abfahrten, eine enge Straße und ein technisch fordernder Parcours. Imola ist als Gastgeber kurzfristig eingesprungen, weil die WM in den Schweizer Gemeinden Aigle und Martigny coronabedingt abgesagt wurde.

DAS WETTER

Als ob der Kurs nicht schwierig genug wäre, droht dem Feld auch noch eine Regenschlacht. Im Vergleich zu den ersten WM-Tagen, als bei jenseits von 20 Grad die Sonne schien, sind für den Sonntag eine deutliche Abkühlung und ab dem frühen Nachmittag auch Schauer gemeldet. Im Vorjahr überfuhren im Dauerregen von Harrogate gerade einmal 46 von 197 Radprofis die finale Ziellinie.

DIE FAVORITEN

Tour-Sieger Tadej Pogacar und sein Landsmann Primoz Roglic gehören definitiv dazu. Belgiens Wunderkind Wout van Aert sowie der Franzose Julian Alaphilippe werden ebenfalls hochgehandelt. (dpa/mv)

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