Charles Michel auf Zypern: Die Rechte der EU-Staaten respektieren

<p>Charles Michel (l.) traf sich mit dem zyprischen Staatspräsidenten Nikos Anastasiades.</p>
Charles Michel (l.) traf sich mit dem zyprischen Staatspräsidenten Nikos Anastasiades. | Foto: afp

Die Türkei führt seit Monaten Bohrungen und Forschungen nach Erdgas in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Zyperns durch. Die EU hat das verurteilt. Zypern fordert die Verhängung von Sanktionen gegen die Türkei. Diese Bohrungen und Forschungen können nicht mehr geduldet werden, sagte der zyprische Präsident Anastasiades.

Mit Blick auf den anstehenden EU-Gipfel zum Thema Türkei am 24. und 25. September, bei dem auch Sanktionen gegen Ankara verhängt werden könnten, sagte Michel: „Nur durch einen Dialog kann es Fortschritte in Sachen Deeskalation und Stabilität geben.“ Michel erklärte zudem, die EU müsse die EU-Staaten unterstützen, die die Last der Migration im östlichen Mittelmeer tragen. Zypern ist nach Regierungsangaben einer der EU-Staaten mit den meisten Asylberechtigten. Sie betragen mittlerweile 3,8 Prozent der Bevölkerung. (dpa/mv)

Andere interessante Artikel auf GrenzEcho.net

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment