Bei der Tour de France geht es wieder in die Berge. Bei gleich sieben Bergwertungen sind die Favoriten auf der 13. Etappe gefordert. Schlägt nun die Stunde der Kolumbianer um Vorjahressieger Egan Bernal?
STRECKE: 4.400 Höhenmeter, sieben Bergwertungen und das Ziel in 1.589 Metern Höhe - die 13. Etappe hat es am Freitag in sich. Beim Ritt durch das Zentralmassiv über 191,5 Kilometer von Châtel-Guyon nach Puy Mary Cantal sind die Favoriten auf den Gesamtsieg gefordert. Schon kurz nach dem Start wartet in dem Col de Ceyssat ein Berg der ersten Kategorie. Zur Sache geht es aber beim Schlussanstieg nach Puy Mary hinauf. 5,4 Kilometer mit durchschnittlich 8,1 Prozent Steigung warten am Ende eines ohnehin schon schweren Tages. Die letzten zwei Kilometer weisen sogar im Schnitt elf und zwölf Prozent Steigung auf.

FAVORITEN: Beim Schlussanstieg kann sich keiner der Stars mehr verstecken. Die steilen Rampen sind etwas für die absoluten Kletterspezialisten. Schlägt nun die Stunde von Vorjahressieger Egan Bernal, der in den Anden groß geworden ist? Auch seine kolumbianischen Landsmänner Nairo Quintana und Rigoberto Uran dürften ihre Chance suchen. Nicht zu vergessen der junge Slowene Tadej Pogacar, der schon in den Pyrenäen seinem Landsmann und Gelbträger Primoz Roglic Probleme bereitet hat.
GELBES TRIKOT: Der Vorsprung von 21 Sekunden auf Bernal kann für Roglic schnell dahin sein. Es wird wohl die vorerst härteste Prüfung für den früheren Skispringer. Bislang hat er keine Schwächen gezeigt und noch jeden Angriff von Bernal parieren können. (dpa)

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