Dem 25-jährigen Mann aus Antwerpen, der bis vor Kurzem bei dem flämischen Klub eine Führungsposition innehielt, wird vorgeworfen, sich an Minderjährigen, die beim KSV Roeselare das Fußballspielen lernen, vergriffen zu haben. Konkret soll der Mann einigen Teenagern Verträge bei Profiklubs angeboten haben. Als Gegenleistung soll der Verdächtige von den Jugendlichen sexuelle Gefälligkeiten verlangt haben.
„Im Juni wurde gegen den Mann eine Anzeige erstattet“, erklärt Staatsanwalt Kristof Aerts gegenüber „Het Nieuwsblad“. „Wir haben eine Untersuchung eingeleitet und bereits fünf Minderjährige im Alter von 13 bis 18 Jahren als mögliche Opfer identifiziert.“ Es sei darüber hinaus nicht ausgeschlossen, dass es noch weitere Opfer gebe, so Aerts.
Der Tatverdächtige war erst am Samstag vom KSV Roeselare aufs Abstellgleis gesetzt worden. Aber nicht wegen seiner angeblichen Sittendelikte, von denen habe der Verein bis dato nämlich angeblich überhaupt nichts gewusst, sondern wegen mutmaßlichen Finanzbetrugs. (belga)

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