Nach dem Ruhetag geht es bei der 107. Tour de France am Atlantik weiter. Die größte Herausforderung dürfte auf der zehnten Etappe der Wind sein. Ansonsten rüsten sich die Sprinter für eine weitere Massenankunft.
STRECKE: Vom Profil her ist die zehnte Etappe ein Traum für die Sprinter. Über 168,5 Kilometer verläuft das Teilstück am Dienstag von Le Château-d'Oléron nach Saint-Martin-de-Ré über komplett flaches Terrain an der Atlantikküste. Doch Vorsicht ist geboten. Sollte es windig sein, kann das Feld komplett auseinanderreißen. Da reicht schon ein technischer Defekt, um so manche Tour-Träume platzen zu lassen.
FAVORITEN: Wenn alles normal läuft, dürften die schnellen Männer um Caleb Ewan (Australien) und Sam Bennett (Irland) ihre Chance in einem Massensprint suchen. Zudem bietet sich Bennett die Chance, das Grüne Trikot des Punktbesten von seinem früheren Teamkollegen und Ex-Weltmeister Peter Sagan zurückzuholen. Im Sprint ist auch mit dem routinierten Auftaktsieger Alexander Kristoff (Norwegen) immer zu rechnen.
GELBES TRIKOT: Nachdem sich der Slowene Primoz Roglic am Sonntag mit dem Gelben Trikot einen Kindheitstraum erfüllt hat, wird er es kaum so schnell abgeben wollen. 21 Sekunden liegt er vor Titelverteidiger Egan Bernal. Der Vorsprung sollte bis zu den nächsten Bergetappen halten, wenn keine Panne dazwischen kommt. (dpa)


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