Der Orden der Freunde von Manneken Pis führte eine Prozession von mehreren Dutzend Menschen vom Rathaus bis zum Wahrzeichen an. Sie sangen das Lied der Brüsseler Ketje, als das Kostüm enthüllt wurde.
Eine medizinische Arbeitskleidung, ein weißer Kittel, eine chirurgische Maske, ein Visier und kleine Schuhe bilden das Outfit, das der Manneken Pis bis 18 Uhr trug. Diese Kombination zielt darauf ab, die Krankenhausberufe in ihrer ganzen Vielfalt zu repräsentieren, darunter Krankenschwestern, Reinigungspersonal, Pflegehilfskräfte, Ärzte, Verwaltungspersonal und Techniker.
„ Der Manneken Pis, ein wichtiges Symbol für die Menschen in Brüssel, hatte noch nie ein Kostüm zur Ehrung des Personals öffentlicher Krankenhäuser in seinem Schrank“, bemerkt Delphine Houba, Stadträtin für Kultur, Tourismus und Großveranstaltungen: „Hervorzuheben ist die Hingabe, die das Krankenhauspersonal der Stadt Brüssel tagtäglich, insbesondere im Zusammenhang mit dem Coronavirus, an den Tag legt. Mit dieser Geste möchte ich daher all diesen Mitarbeitern an vorderster Front danken, deren Einsatz für die Bewältigung dieser Krise unerlässlich war.“
Einige Vertreter des Gesundheitssektors waren anwesend, u. a. Etienne Wéry, Geschäftsführer des Iris-Netzwerkes: „Die Anstrengungen des Krankenhauspersonals hinsichtlich der Coronakrise ist nicht mehr wie im vergangenen Frühjahr in den Schlagzeilen. Umso dankbarer bin ich der Stadt Brüssel, dass sie sich an diese schwierigen Momente erinnert und auf ihre Weise den 10.000 Beschäftigten in den öffentlichen Krankenhäusern Brüssels dankt, die während der Krise so viel Mut und Professionalität bewiesen haben.“
Es war das 1.048. Kostüm von Manneken Pis. (belga/mv)

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