Scharfe Kritik an Belgiens Corona-Politik

<p>Nach Ansicht der Autoren des offenen Briefs erfordert das Krisenmangement eine breite und multidisziplinäre Konfrontation von Wissen und Ideen.</p>
Nach Ansicht der Autoren des offenen Briefs erfordert das Krisenmangement eine breite und multidisziplinäre Konfrontation von Wissen und Ideen. | Foto: Photo News

„Der Ansatz zur Bewältigung der Gesundheitskrise weist enorme Mängel auf und ist unzulänglich“, so die Unterzeichner des offenen Briefes, unter ihnen der Gesundheitsökonom Lieven Annemans, die Ökonomen Geert Noels und Stijn Baert sowie eine Reihe

Jetzt weiterlesen – und noch viele weitere Artikel…
Mit dem Basic-Abo haben Sie Zugang zu allen Artikeln bereits ab 9 € pro Monat!
Jetzt abonnieren
Bereits abonniert?

Kommentare

  • ... nah Endlich...

  • "Nach Ansicht der Unterzeichner „hat der Lockdown aus medizinischer Sicht bei anderen Pathologien zu einer überhöhten Sterblichkeit (um mindestens 30%) geführt“."

    Klingt nachvollziehbar in Anbetracht der folgenden Fakten:

    Fakt 1: Laut Sciensano hatte Belgien 781 Corona-Tote in Kalenderwoche 13 (Ende März) zu beklagen.
    Fakt 2: Laut Sciensano hat Belgien 75 Corona-Tote in Kalenderwoche 33 (2. Woche August) zu beklagen.
    Fakt 3: Laut EUROMO verzeichnete Belgien einen „very high mortality excess“ (12,04-fache Standardabweigung) in KW 13.
    Fakt 4: Laut EUROMO verzeichnet Belgien einen „very high mortality excess“ (13,48-fache Standardabweigung) in KW 33, und das ist nur ein vorläufiger Wert, der wohl noch steigen wird, da noch nicht alle Totenmeldungen eingegangen sind.

    Fazit: Die Übersterblichkeit in KW 33 ist höher als in KW 13, obwohl in KW33 nachweislich 706 Corona-Tote weniger zu beklagen waren.
    Frage: Woran sind diese „überzähligen“ 706 Menschen in KW33, also 100 pro Tag, gestorben? An der Hitzewelle? Am Lockdown?

Kommentar verfassen

2 Comments