Es gebe zwei Fälle, in welchen der Staat die Kosten für die Schutzmasken trage. Wer aus medizinischen Gründen besonders anfällig für das Virus sei, könne sich Masken verschreiben lassen, erklärte Castex. Außerdem würden bedürftigen Familien Schutzmasken zur Verfügung gestellt. Die französische Post habe bereits 50 Millionen Masken an neun Millionen Bedürftige verschickt.
In Frankreich gibt es seit Wochen eine Debatte über die kostenlose Bereitstellung von Schutzmasken vor allem für Schüler. Zum Schulanfang kommende Woche gilt in den Schulen eine Maskenpflicht für Kinder ab elf Jahren. Eltern- und Verbraucherorganisationen sowie Oppositionspolitiker hatten kritisiert, dass die Maskenpflicht für Schüler für einige Familien eine finanzielle Belastung sei.
Auch Staatschef Emmanuel Macron hatte sich zuvor gegen eine generelle Verteilung von Schutzmasken ausgesprochen. Die Regierung sollte sich am Mittwoch zu ihrer ersten Kabinettssitzung nach der Sommerpause treffen. (dpa)

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