Roglic (30) vom Team Jumbo-Visma hatte das Klassement vor dem Schlusstag angeführt, war jedoch nach seinem Sturz am Samstag nicht mehr zur letzten Etappe angetreten.
Den Sieg auf dem letzten Teilstück sicherte sich der 25-jährige US-Amerikaner Sepp Kuss.
Gesamtsieger Martinez (24) war vor dem Start in Megève noch Fünfter in der Gesamtwertung gewesen, schob sich als Etappen-Zweiter aber unter anderem am französischen Tour-Favorit Thibaut Pinot vorbei.
Die ersten abschüssigen zehn Kilometer nach dem Start wurden neutralisiert und nicht im Renntempo absolviert. Darauf hatten sich die Fahrer nach den schweren Stürzen am Samstag geeinigt. Dadurch wollten sie ein „deutliches Signal des Protests an die Veranstalter und den Weltverband UCI senden“ und zu einer „größeren Aufmerksamkeit für ihre Sicherheit aufrufen“, teilte die Fahrervereinigung CPA mit.
Die Fahrer schäumten angesichts der Sicherheitsmängel bei der vom Tour-Veranstalter ASO organisierten Fünfetappenfahrt. „Die Abfahrt war lebensgefährlich, ein Ziegenpfad mit Schotter. Eine Schande, dass sowas im modernen Radsport möglich ist“, schimpfte Ex-Giro-Sieger Tom Dumoulin. (sid/jph)

Kommentare
Kommentar verfassen