Aktuell wird in den hiesigen Supermärkten beim Bezahlen mit Mahlzeitschecks (chèques-repas) kein Unterschied zwischen Nahrungsmitteln und Non-Food-Produkten gemacht. Ob der Apfel, das Spülmittel oder doch der Aufsatz für die elektrische Zahnbürste: Mit den Mahlzeitschecks, die hierzulande über zwei Millionen Beschäftigte zuzüglich zu ihrem Gehalt erhalten, lässt sich aktuell alles bezahlen. Das ändert sich aber bald.
Ab dem 1. September können die Mahlzeitschecks in den Supermärkten nur gegen Lebensmittel eingelöst werden. Andere Waren müssen die Kunde dann getrennt bezahlen. „In Absprache mit den Herausgebern der Mahlzeitschecks und dem Branchenverband Comeos haben wir uns dazu entschlossen, den Unterscheidungs-Prozess der Waren zu automatisieren“, erklärt ein Sprecher der Colruyt Group. In allen Niederlassungen der Gruppe, zu der die Supermarktketten Colruyt, Okay, Bio-Planet und Spar gehören, sind hierzu die Kassensysteme angepasst worden. Auch bei der Delhaize Group wurden die Systeme umstrukturiert. (belga/calü)

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