Allein Strandbars, die eine Sonderlizenz haben, dürfen noch „harten Stoff“ ausschenken. Das Verbot, das seit Freitagabend in Kraft ist, gilt vorerst bis Ende September.
Mit der neuen Verordnung reagiert die Politik auf die Zwischenfälle des letzten Wochenendes am Strand von Blankenberge, wo es zu einer Massenschlägerei und zu einem massiven Polizeieinsatz mit Festnahmen kam. „Die Bilder aus Blankenberge haben weltweit die Runde gemacht. Das ist tödlich für unser Image“, gibt Carl Decaluwé gegenüber der flämischen Tageszeitung „Het Nieuwsblad“ zu verstehen.
In dem Bericht der Vorkommnisse sei klar erkenntlich, dass allen voran hochprozentiger Alkohol die Gemüter zum Kochen gebracht hätte. Ein Aspekt, den Decaluwé und Co. mti dem Verbot in Zukunft ausmerzen wollen. „Es ist zwar keine Lösung für alle Probleme, aber dadurch werde einen Faktor eliminiert“, so der 59-jährige CD&V-Politiker.
Wer bis zum 30. Spetember an den Stränden der belgischen Küste entspannen will, muss das also ohne „harten“ Alkohol tun. Wer dennoch im Sand und dessen unmittelbarer Nähe „hochprozentig“ auftischt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von bis zu 200 Euro. (calü)


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