Konzert nach Corona-Regeln: An der Rodter Skihütte klingt der Sommer

<p>Unter freiem Himmel werden die Grenzlandmusikanten auch am Sonntag in Rodt auftreten.</p>
Unter freiem Himmel werden die Grenzlandmusikanten auch am Sonntag in Rodt auftreten. | Foto: Archiv

Schon Ende Juli hat das 22-köpfige Orchester im deutschen Neuerburg ein Konzert unter freiem Himmel geben dürfen und sich von daher schon in der Praxis an die Corona-Richtlinien gewöhnen dürfen. „200 Leute waren im Publikum zugelassen.

Die Zuschauer waren sehr diszipliniert, haben Abstand gehalten und waren sehr froh, noch einmal ein Live-Konzert zu sehen“, erzählt Roger Ballmann. Einer der Musiker, Conny Rose, ist gleichzeitig Betreiber des Freizeitzentrums in Rodt. Und so hat dieser die Initiative ergriffen, ein Konzert in der Heimat der Grenzlandmusikanten zu organisieren. „So klingt der Sommer“ soll nun ein Sommerfest für die ganze Familie im urigen Rahmen auf dem Tomberg werden.

Der Eintritt ist frei (ein freiwilliger Beitrag in die Box ist natürlich willkommen) und für die jüngeren Gäste steht eine Hüpfburg zur Verfügung. Alle Veranstaltungen werden derzeit auf die Einhaltung der Corona-Richtlinien überprüft und so mussten auch die Verantwortlichen des Freizeitzentrums ein Formular ausfüllen, in dem sie erklären, wie sie die Hygiene- und Abstandsregeln garantieren wollen. Gerade für Blasmusiker ist es aufgrund der Aerosole wichtig, den Mindestabstand zu garantieren. Unter freiem Himmel stellt dies aber kein Problem dar.

Und auch für die Zuschauer dürfte auf dem weitläufigen Gelände genügend Platz vorhanden sein. „Acht Auftritte waren in diesem Jahr geplant“, erzählt Roger Ballmann. Stattgefunden hat letztlich nur einer davon und zwar im Vorprogramm von Ernst Hutter am 8. März im Triangel.

Als nach dem Lockdown das Proben wieder möglich wurde, haben die Grenzlandmusikanten, die unter der Leitung von Erni Gangolf aus Breitfeld stehen, sich auf Parkplätzen hiesiger Cafés getroffen und dort den „Betrieb“ langsam wieder aufgenommen.

Entsprechend gut sind die Musiker vorbereitet und möchten ihren Gästen ein vielseitiges Repertoire mit volkstümlichen Klängen, bekannten Schlagern, aber auch mit Gags und Showeinlagen präsentieren. „Wir freuen uns über jeden Auftritt, vor allem aber darüber wieder den Kontakt zum Publikum zu haben“, hofft Roger Ballmann, dass es am Sonntagnachmittag trocken bleibt.

In Vorbereitung ist bereits ein größeres Musikprojekt mit dem Isleker Musikanten-Express. Eigentlich sollte das Ergebnis dieser Zusammenarbeit bei der Eröffnung des Skulpturenweges im Ourtal im Mai präsentiert werden, doch aus den bekannten Gründen ist diese auf das Frühjahr 2021 verschoben und wird es wohl auch erst dann das gemeinsame Konzert der beiden Kapellen im Dreiländereck Belgien-Deutschland-Luxemburg geben. Bis dahin hoffen die Grenzlandmusikanten auf weitere musikalische Begegnungen und Konzerte. (pf)

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