In diesem Jahr sind bereits drei Tote zu beklagen. Sechs Menschen wurden schwer verletzt. In der ersten Hälfte des Jahres gingen 313 Meldungen über Gleisläufer ein – 14 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 2018 waren es 386, im Jahr davor 410. Der Rückgang wird zum Teil durch den Lockdown erklärt.
Mit durchschnittlich sechs Gleisläufern täglich ist der Bahnhof Londerzeel ein Hotspot. Dort wurde jetzt ein 300 Meter langer Zaun zwischen den Gleisen errichtet, eine Premiere in unserem Land. Am Ende des Bahnsteigs wurde zudem eine Betonwand angebracht. Es ist ein Pilotprojekt, das, wenn es Erfolg hat, anderweitig wiederholt wird. (gz)

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