Wout Van Aert schlägt auch beim Critérium du Dauphiné zu

<p>Wout Van Aert (rechts) auf dem Weg zu seinem dritten eindrucksvollen Sieg in Folge.</p>
Wout Van Aert (rechts) auf dem Weg zu seinem dritten eindrucksvollen Sieg in Folge. | Foto: epa

Nach 218,5 Kilometern von Clermont-Ferrand nach Saint-Christo-en-Jarez setzte sich Wout Van Aert im Spurt einer umfangreichen Spitzengruppe nach dem steilen Schlussanstieg vor dem Südafrikaner Daryl Impey (Mitchelton-Scott) und dem kolumbianischen Tour-de France-Gewinner Egan Bernal (Ineos) durch.

Trotz Mundschutzmaske strahlte der 25-Jährige über das ganze Gesicht: „Ich bin gestern relativ müde im Mannschaftshotel angekommen, aber wenn die Mannschaft so einen perfekten Job abliefert, dann ist das eine tolle Motivation für den Schlussspurt“, so Van Aert im Ziel.

„Es war ein Vorteil für uns, dass wir die Ankunft bei der ersten Überquerung nochmal studieren konnten. Das Gelbe Trikot ist ein toller Bonus, und ich werde den morgigen Tag genießen“, so der Kempenländer, der im vergangenen Jahr bereits zwei Dauphiné-Etappen gewonnen hatte.

1.800 Meter vor dem Ziel versuchte auch Tiesj Benoot (Sunweb) sein Glück, wurde aber unmittelbar von Van Aerts Mannschaftsgefährten wieder gestellt.

Rund 2o Kilometer vor dem Ziel war mit dem Schweizer Michael Schär (CCC) der letzte Ausreißer des Tages gestellt worden. Zur frühen Ausreißergruppe gehörten auch die beiden Belgier Quinten Hermans (Circus-Wanty Gobert) und Brent Van Moer (Lotto-Soudal), die aber beide nach einem Sturz ausschieden.

Noch sportlicher wird das zweite Teilstück des Dauphiné am Donnerstag;: Es ist zwar nur 135 Kilometer lang, aber mit der Bergankunft am 17,5 Kilometer langen und im Schnitt 6,2 Prozent steilen Col de Portet (HC) zu Ende geht. Wenige Kilometer zuvor musste schon die Côte Maillet (6,2 km an acht Prozent) bezwungen werden.

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