Eupener Sommerwerkstatt: mit viel Fantasie durch die Pandemie

„Alle in Zweierreihe aufstellen“, kommandiert Thibaud Lhoest. Eine Schlange bildet sich vor dem Spender mit dem Desinfektionsmittel. Jetzt heißt es erst einmal gründlich die Hände zu säubern, bevor es zu den Plüschtieren mit Gabi Vello geht. Thibaud Lhoest macht es vor, wie man es richtig macht, und bald ist die kleine Schar fertig.

Im Prinzip ist es wie immer bei der Sommerwerkstatt von Chudoscnik Sunergia: Kinder eilen von Atelier zu Atelier, sie spielen, basteln, tanzen oder machen Musik. Doch manches ist anders als sonst. Es gibt vier Kontaktblasen, alles ist so organisiert, dass sich die Blasen nicht begegnen. „Es ist nicht so ein Trubel wie sonst“, sagt Organisatorin Tanja Kittel und weist auf das gemeinsame Mittagessen früherer Jahre hin, wo alle zwischen drei und 15 Jahren durcheinander gewuselt sind. Jetzt muss sich jeder selbst etwas mitbringen, und auch die Pausen sind so geregelt, dass sich die „blauen“, „roten“, „gelben“ und „grünen“ Kinder nicht über den Weg laufen. Sogar die Wege, die Flure und die Toiletten sind farblich gekennzeichnet.

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