CSP und Ecolo verwundert über SP und PFF

An sich finden die beiden Mandatare aus den Reihen von Ecolo und CSP diese Forderung gut. Natürlich würden sie diese auch gerne unterstützen, insofern für die DG und damit auch für ihre Bürger dadurch tatsächlich eine Verbesserung der bislang ungerechten Situation herbeigeführt werde. „Wenn es um die Belange der DG geht, steht die Opposition selbstverständlich auch zur Verfügung“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Wir fordern, dass die ostbelgische Bevölkerung mehr als ein winziges Zehntel von ihren Steuergeldern wieder sieht und da werden wir nicht Gelder, die sowieso zusätzlich an alle verteilt werden müssen, als Verhandlungserfolg gelten lassen; Stichwort Hilfeleistungszonen“ so CSP-Mandatar Jacques Schrobiltgen. Für Ecolo-Mandatar Michel Neumann steht fest: „Wir müssen uns dafür stark machen, dass der Betrag, der uns von der Provinz zugestanden wird, auch im Verhältnis zu den Steuerbeträgen, die wir abtreten, steht. Wäre die Konstellation umgekehrt, würde die Provinz mit Sicherheit auch einen größeren Teil einfordern wollen. In diesem Sinne sollten wir alle an einem Strang ziehen.“ Für die beiden Oppositionspolitiker ist klar, dass es „sicherlich keine Entwicklung von Null auf Hundert geben wird“. Allerdings sind sie sich einig, dass der „längst überfällige erste Schritt ein großer sein“ müsse. Ein deutliches Zeichen müsse gesetzt werden, um zu zeigen, dass die Provinz sich auch zu 100 Prozent für die gesamte Bevölkerung ihres Einzugsgebietes einsetzt, also auch für die Deutschsprachigen. (red)

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