Corona in Belgien: Juli ist nicht März

<p>Corona in Belgien: Juli ist nicht März</p>

Die Kurve zeigt ungebrochen nach oben: In der Woche vom 20. bis 26. Juli wurden in Belgien im Schnitt 347,1 Neuinfektionen pro Tag registriert – plus 77 Prozent im Vergleich zu Vorwoche. Auch die Anzahl Krankenhausaufnahmen steigt weiter: Zischen dem 23. bis 29. Juli wurden pro Tag durchschnittlich 25 Covid-19-Patienten eingewiesen (plus 84  Prozent).

In der Woche vom 20. bis 26. Juli gab es in unserem Land rund 2.400 neue bestätigte Corona-Fälle – deutlich mehr als die 1.348 infizierten Belgier in der Woche vom 9. März, als der Nationale Sicherheitsrat den Lockdown ankündigte. Was folgte, war die große erste Corona-Welle. Die steigenden Corona-Infektionen in unserem Land erinnern stark an die Infektionskurve im März, aber es gibt signifikante Unterschiede. Die Zeitung „De Standaard“ hat deren vier gefunden:

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Kommentare

  • Werter Herr Schmitz

    Sie sind wirklich ein Ass wenn es heißt mit Zahlen zu jonglieren und biegen sich alles Statistiken so wie sie wollen zurecht, nur müssen sie die Leute auch aufklären über ihre Zahlen man spricht in den Jahren 2016 bis 2019 von weltweit zwischen 245.000 und 650.000 Toten die direkt oder indirekt an einer Influenza starben, bis jetzt haben wir 679.794 Coronaopfer zu beklagen trotz der ergriffenen Maßnahmen, wie viele es hätten werden können wissen sie bestimmt besser als ich

  • Dieses ständige Hin- und Her ist ziemlich unproduktiv, die oben angesprochene "Zahlenjonglierei" wird von diversen Seiten praktiziert, wobei nicht einmal die "Wissenschaft" ( die als solche gar nicht existiert) , definitiv Genaueres weiß und reliable Tatsachen vorweisen kann ( " 3 Experten - 4 Meinungen" wie es etwas flapsig formuliert wird. ) Herr Aussems könnte ein wenig in seine Grammatik - und Kommata- Kenntnisse investieren, diese sind ( noch) ziemlich reliabel festgelegt.

  • Sehr geehrter Herr Leonard,

    Ich vermute, dass Chefarzt Joseph Varon auch im Frühjahr 2018 um das Leben von schwersterkrankten Grippepatienten gekämpft hat, um dann nach Feierabend oder in den Ferien sein eigenes Leben zu leben ohne ständig daran erinnert zu werden, dass gerade eine tödliche Grippepandemie kursiert, und jede menschliche Nähe lebensgefährlich sein könnte.

    Und ja, auch wenn Sie das vielleicht gar nicht gerne hören, hat mittlerweile die Übersterblichkeit (Stand 25.7.2020) in den USA, trotz der seit 6 Wochen stark ansteigenden Infektionszahlen, bereits den Stand deutlich unterschritten, den damals die Grippewelle in den USA erreichte.(siehe https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/covid-data/covidview/index.html)

    Herr Leonard, wenn die nackten Zahlen ihren Schrecken verlieren, müssen halt persönliche Einzelschicksale herhalten, um Andersdenkende zu beschimpfen.

  • "Es ist ein Krieg gegen die Dummheit!

    In einem Krankenhaus in Houston kämpft Chefarzt Joseph Varon um das Leben seiner COVID19-Patienten. Die größte Sorge bereite ihm dabei das Verhalten seiner Mitmenschen im Umgang mit der Pandemie.

    "Derzeit führe ich zwei Kriege: Einen gegen Covid-19 und einen gegen die Dummheit. Was den ersten angeht, habe ich Hoffnung, dass er zu gewinnen ist. Aber beim zweiten wird es immer schwieriger. Warum ich das sage? Weil die Leute nicht zuhören. Egal, ob es um Wissenschaft oder um gesunden Menschenverstand geht. Die Menschen in diesem Land hören nicht zu."“ (aus SPON 31.7.20)

    Dieser Krieg scheint auch in Ostbelgien nicht zu gewinnen.

  • Genau so ist es, Herr Schmitz.
    man belügt uns absichtlich. Eine Welle ist gekennzeichnet durch die Anzahl Tote, nicht Infektionen.
    Und die jetzt ansteigenden Infektionen werden keine grosse Auswirkungen auf die Toteszahl haben.
    Aber mal sehen, was für Märchen die dann parat haben, um sich zu rechtfertigen.

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6 Comments