Kontaktlose Zahlungen zwischen Februar und Juni verdoppelt

<p>Kontaktlose Zahlungen zwischen Februar und Juni verdoppelt</p>
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Im April erhöhte der Bankenverband Febelfin den erlaubten Höchstbetrag für kontaktlose Zahlungen von 25 auf 50 Euro, um die Hygiene inmitten der Covid-19-Pandemie zu stärken. Diese PIN-losen Transaktionen sind seitdem sprunghaft angestiegen.

„Das ist eine schöne Entwicklung, aber Belgien liegt immer noch weit hinter seinen Nachbarländern zurück. In den Niederlanden erreicht der Anteil der kontaktlosen Zahlungen 81 % der Transaktionen“, sagte Barbara Pas, Abgeordnete der rechtsextremen Partei Vlaams Belang, die die parlamentarische Anfrage initiiert hatte.

Ihr zufolge wurden Febelfin während der Krise übrigens keine Betrugsfälle gemeldet. „Das Szenario, dass Kriminelle Handtaschen mit einem Zahlungsterminal streifen, um eine Transaktion auszulösen, hat es nicht gegeben. Es gibt also keinen Grund, den Höchstbetrag nach der Krise zu senken“, so Pas.

Die Banken arbeiten auch daran, die Einführung von Bankkarten für kontaktlose Transaktionen zu beschleunigen. Ende Juni waren 86 % der Debitkarten und 67 % der Kreditkarten mit dem System ausgestattet. (belga/alno)

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