Der Chef der flämischen Nationalisten fand klare Worte. „Ich kann ihnen sagen, dass wenn Parteien auf den grünen Knopf drücken für die Gesetzesreform, die ich persönlich schändlich finde, es ziemlich schwierig ist am nächsten Tag so zu tun, als ob nichts passiert wäre“, so De Wever. Die N-VA, genauso wie die CD&V sind gegen eine Verlängerung der Abtreibungsfrist und eine generelle Straffreiheit bei Schwangerschaftsabbrüchen. Die Gesetzesreform droht weitere Verhandlungen für eine neue Föderalregierung jetzt zu gefährden. „Wenn die Parteien, die die Reform unterstützen, sich so toll finden, dann sollen sie doch eine neue Regierung bilden mit Sozialisten, Kommunisten und Grünen“, so De Wever mit Blick auf MR und Open-VLD, die für die Reform sind. „Das wäre dann eine Regierung, die in Flandern null Komma null Unterstützung hätte“, so De Wever weiter. Neben der N-VA und der CD&V ist auch der Vlaams Belang strikt gegen die Reform des Abtreibungsgesetzes. (vrt)

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