Saisonstart in Gefahr: „Neuen Kalender zu erstellen, dauert drei Wochen“

<p>Nils Van Brantegem, Verantwortlicher für die Spielkalender und die Lizenzen.</p>
Nils Van Brantegem, Verantwortlicher für die Spielkalender und die Lizenzen. | Foto: Photo News

Wie viele Mannschaften spielen in der Saison 2020-21 in der 1. Division? 16,17 oder gar 18 Mannschaften? Das ist die große Frage nach dem Urteil des Sportgerichtshofs CBAS in Bezug auf den Klassenerhalt/Abstieg von Waasland-Beveren. Der Verwaltungsrat der Pro League kam gestern zusammen, konnte sich jedoch nicht auf eine Entscheidung einigen. Stattdessen soll am Montagnachmittag erneut diskutiert werden. Möglicherweise wird dabei eine erneute Generalversammlung ins Leben gerufen.

Und hier fangen die zeitlichen Rechenspiele an: Da zwischen zwei Generalversammlungen eine Zeit von mindestens zwei Wochen liegen muss, könnte die neue GV erst am 21. Juli stattfinden. Dort würde dann erneut über das Format der 1. Division und die Anzahl Mannschaften abgestimmt und gegebenfalls ein neuer Kalender in Auftrag gegeben werden. Dann käme Nils Van Brantegem richtig ins Schwitzen, wie der Verantwortliche für Kalender und Lizenzen erklärt: „Was passiert, wenn die 1. Division auf 18 Mannschaften aufgestockt wird? Dann braucht man nicht zu glauben, dass nur einige Spieltage im Kalender schnell angepasst werden müssten. Angesichts der zu respektierenden Konditionen würde das drei Wochen dauern.“ Der 8. August wäre dann längst vorbei. Zudem wären Englische Wochen, die eigentlich nicht vorgesehen sind, unausweichlich.

Warum veröffentlichte die Pro League überhaupt den Spielplan, bevor das Urteil in der Waasland-Affäre gesprochen war? Warum nicht warten? „Wir befanden uns einen Monat vor Saisonstart. Immerhin müssen sich alle organisieren, auch die Polizei. Und dafür braucht es Zeit“, so Van Brantegem.

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Kommentare

  • .. sogar zu Dumm um einen Spielkalender in kürzerer Zeit zu erstellen..

    .. nee...nee.. nee..

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