Plastifizierte Sicherheit und Aufschwung – um jeden Preis

<p>Hauptsache Plastik drum. Man weiß ja nie...</p>
Hauptsache Plastik drum. Man weiß ja nie... | Foto: dpa

Dass überall Gesichtsmasken und selbst Einweghandschuhe entlang der Straßen und Gehwege liegen, ist ärgerlich, aber kaum mehr als die Spitze des Eisbergs. Ein Blick auf die Konsumgewohnheiten oder ein Gespräch mit Verantwortlichen von Supermärkten untermauert, dass, entgegen dem zart einsetzenden Trend nach unverpackter Ware, jetzt wieder verstärkt in Plastik verpackte Produkte in den Einkaufswagen der Bürger landen. Die vermeintliche Sicherheit „hygienisch“ verpackter Äpfel und Gurken überwiegt bei vielen Konsumenten das Umweltbewusstsein. Schnellrestaurants, die Essen zubereiten und es dann, meist in Plastik und Aluminium verpackt, an die Verbraucher weiterreichen, laufen klassischen Restaurants den Rang ab – selbst, nachdem diese wieder öffnen durften.

Der vor der Krise propagierte Rückgriff auf öffentliche statt individuelle Verkehrsmittel hat ebenfalls durch Corona einen schweren Rückschritt erlitten. Zum Glück greifen seit Beginn der Pandemie mehr Bürger auf das Fahrrad zurück.

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