Was ist mit den wirklich Hirntoten?

Zunächst einmal müssen wir bedenken, dass der Ausfall sämtlicher Gehirnfunktionen äußerst schwer feststellbar ist und das Risiko einer Fehldiagnose mitschwingt. Dr. Byrne: „Wir sollten das Konzept des 'Hirntodes' ablehnen. Es ist Betrug, obwohl es legalisiert wurde. Einen Patienten tot zu nennen, wenn er noch lebt, macht ihn nicht tot, auch wenn das Gesetz erlaubt, ihn für tot zu erklären. Wenn die Wissenschaft einer Tatsache widerspricht (z.B. der Tatsache, dass ein Körper mit einem schlagendem Herzen lebt und nicht tot ist), ist es das Letzte, was passieren darf, dass die Wissenschaft hier neue Definitionen einführt. Wissenschaft, die der Realität widerspricht, ist keine Wissenschaft! Laut Theologie, Philosophie oder Medizin, die auf den Erkenntnissen der Biologie und Biochemie basieren, ist der Tod ein Zustand, nach dem das Leben beendet ist. Seit Bestehen des menschlichen Lebens ist ein Mensch eine Einheit, ein Ganzes. Vom Standpunkt der Biologie und Biochemie aus sollte niemand für tot erklärt werden, bevor es keine Zerstörung der Hauptsysteme des Körpers gibt. So sollte niemand für tot erklärt werden, ohne dass die Zerstörung der Atmungs- und Kreislaufsysteme und des ganzen Gehirns vorliegt. Auf der anderen Seite ist es absolut nicht vertretbar, jemanden für tot zu erklären aufgrund des Mangels an Beweisen von Gehirnfunktionen.“ Beim Hirntod liegt - nach bisherigem Kenntnisstand - der Ausfall des gesamten Gehirns und der Spontanatmung vor. Das Herzkreislaufsystem arbeitet aber noch und zwar solange, wie die Atmung (künstlich) aufrecht erhalten bleibt - und das bleibt sie bei Organspendern solange, bis das Herz schlagend herausgeschnitten wird. www.aktion-leben.de/organspende.html

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