Von Anlaufschwierigkeiten war bei Inter Mailand nichts zu spüren – im Gegenteil. Zwei wunderschön herausgespielte Tore sorgten für eine 2:0-Pausenführung. Beide Male war Romelu Lukaku direkt beteiligt. Sein 1:0 leitete er per Doppelpass mit Christian Eriksen selbst ein, ehe er auch beim 2:0 seine Füße im Spiel hatte. Den Torjubel seines eigenen Treffers nutzte er für ein politisches Statement. Mit einem Knie auf dem Boden und der rechten Faust gen Himmel gestreckt, zollte er den in den USA von einem weißen Polizisten getöteten Afroamerikaner George Floyd Respekt. Es war bereits Lukakus 18. Saisontreffer, womit er in der Torjägerliste hinter Ciro Immobile (Lazio Rom, 27 Tore) und Cristiano Ronaldo (Juventus Turin, 21) auf Rang drei steht.
Inter Mailand festigte seinen dritten Tabellenplatz gegenüber Atalanta Bergamo und steht fünf bzw. sechs Punkte hinter dem Spitzenduo Juventus und Lazio. Die Begegnung konnte im März aufgrund des Ausbruchs der Coronakrise nicht ausgetragen werden. Heute Abend beginnt der erste komplette Spieltag nach der Zwangspause – Zuschauer sind allerdings nicht im Stadion zugelassen. (belga/tf)

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