Laut Ondraf könne der Immobilismus ökologische und finanzielle Risiken zur Folge haben, aber auch das angesammelte Wissen und Know-how gefährden. „Warten ist keine Option“, heißt es deshalb in einer Stellungnahme der Agentur.
Ondraf schlägt die geologische oder unterirdische Lagerung auf belgischem Territorium als „Endlagerung“ für hochradioaktive Abfälle vor, die aus der Aktivität von Kernkraftwerken stammen, wobei die Kategorie C hochradioaktive Abfälle umfasst.
Das öffentliche Konsultationsverfahren dieser Deponielösung läuft an diesem Samstag um Mitternacht ab. In diesem Rahmen hat die Agentur neben Briefen auch rund 11.000 Reaktionen online erhalten. „Die Konsultation richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, aber auch an offizielle Stellen wie den föderalen Rat für nachhaltige Entwicklung, den beratenden Ausschuss der SEA, die Regionen und die föderale Agentur für Nuklearkontrolle (Fank). Alle Kommentare und Anmerkungen werden im Hinblick auf den endgültigen Vorschlag analysiert, der der Regierung vorgelegt wird, die das letzte Wort hat“, hieß es weiter.
Dieser Vorschlag ist der erste Schritt in einem langwierigen Verfahren, um dem Atommüll einen endgültigen Bestimmungsort zu geben. „Ein Prozess, der Jahrzehnte dauern kann“, so Ondraf.

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