Atomare Fantasien...

Gegenpol-Ostbelgien (GO) bewirbt den „Schnellen Brüter“ und hofft auf eine verlängerte atomare Zukunft... Und ausgerechnet Russland ist Vorzeigeobjekt - das Land, das die arktische See mit Atommüll verseuchte und beim Tschernobyl-Super-GAU mit „brillanter Öffentlichkeitspolitik“ glänzte...! Ausgerechnet eine Technologie mit MOX-Brennelementen mit bis zu 3,5 % Plutonium-Anteil (und damit gefährlicher als Brennelemente aus Uran), soll die Lösung sein…

GO will also der Atommafia weitere Billionen Euro in den gierigen Schlund schmeißen! Wäre es da nicht sinnvoll, mal rechnen zu lernen. Beispiel: Das Schnellbrüter-Projekt „Astrid“ (F) wurde aufgegeben, weil 1. Natrium (als Kühlmittel unersetzlich) im Kontakt mit Wasser und Luft brennt und mögliche Natriumbrände europäischen Schnelle-Brüter-Phantasmen den Garaus machten. Und 2. hat die „Grande Nation“ unglaubliche 800 Milliarden Euro in den Sand gesteckt - damit hätten auch 80 Millionen (!) Photovoltaikanlagen installiert werden können.

Doch GO beschwört weiter die Kernenergie, die lediglich zwischen 2 - 10 % der weltweit produzierten elektrischen Energie ausmacht! Wohl kein europäisches Land wird Schnelle-Brüter-Fantasien je finanzieren! Und die Menschen werden sich bedanken, statt des bisherigen Uran-, künftig ein „Plutonium-Tourismus“ vor der Haustür zu dulden.

Und weil GO den Begriff „Ökologie“ nicht verinnerlicht hat, kann dort auch niemand verstehen, was das Ganze letztlich auch mit dem Prosumertarif zu tun hat.

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