Nach Angaben der Premierministerin bestätigten Virologen diese Woche, dass eine Rückkehr zu Zweitwohnsitzen keine virologischen Auswirkungen haben würde. „Daher sehen wir keinen Grund, diese Zulassung unnötig hinauszuzögern“, so Wilmès.
Sie riet ebenfalls davon ab, in diesem Zusammenhang „in Klischees zu denken“: „Es geht nicht nur um schicke Villen. Es gibt viele Menschen, die einen Wohnwagen besitzen und das Recht haben, dorthin zu fahren.“
Obschon die Premierministerin kein konkretes Datum genannt hat, zu dem es wieder erlaubt ist, einen Zweitwohnsitz zu besuchen, gehen die Bürgermeister der Küstengemeinden davon aus, dass dies bereits ab dem bevorstehenden Wochenende möglich sein wird. Voraussetzung dafür ist eine Veröffentlichung des ministeriellen Erlasses im Staatsblatt. Unklar war am Mittwoch, ob der Nationale Sicherheit überhaupt schon einen formalen Beschluss in dieser Angelegenheit getroffen hat.
Wie die Nachrichtenagentur belga berichtet, seien die Küstenorte auf einen Ansturm vorbereitet. „Wir haben bereits betont, dass wir bereit sind, Menschen mit einem Zweitwohnsitz zu empfangen, und das am liebsten so schnell wie möglich“, erklärt der Bürgermeister von Ostende, Bart Tommelein.
Auch Dirk De fauw, Bürgermeister von Brügge, hat keine Bedenken: „Vor allem in Zeebrügge gibt es viel Platz. Das ist eine gute erste Übung für den Sommer.“
Die Bürgermeister erwarten bereits an diesem Wochenende einen Zustrom von Zweitwohnsitz-Besitzern, rechnen aber mit gesundem Menschenverstand. „Wenn der Nationale Sicherheitsrat es für sicher hält, wird es sicher sein. Ich stelle fest, dass die Menschen hier wirklich auf Distanz bleiben, also erwarte ich, dass Besitzer von Zweitwohnungen das Gleiche tun werden“, sagt der Bürgermeister von Bredene, Steve Vandenberghe. (belga)

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Dann wollen wir hoffen,dass sich "bald" auch noch einige andere Sachen ändern werden.
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