Klares Nein zu Atommüll in der Eifel

<p>Gemeinde- und parteiübergreifend wehren die fünf Eifelgemeinden sich dagegen, als möglicher Standort für Atommüll in Betracht zu kommen. Bütgenbach machte am Dienstag den Anfang und verabschiedete eine entsprechende Resolution.</p>
Gemeinde- und parteiübergreifend wehren die fünf Eifelgemeinden sich dagegen, als möglicher Standort für Atommüll in Betracht zu kommen. Bütgenbach machte am Dienstag den Anfang und verabschiedete eine entsprechende Resolution. | Foto: dpa

Der ausführliche Text, den Bürgermeister Daniel Franzen (FBL) dem Gemeinderat vorlegte war praktisch druckfrisch. Die letzte Version war erst im Nachmittag vor der Sitzung von den fünf Bürgermeistern gutgeheißen worden.

„Sehr erschrocken“ sei man im Bütgenbacher Rathaus gewesen, als man in der vergangenen Woche nicht einmal von der zuständigen Behörde, sondern aus der Presse von den Überlegungen der Nationalen Einrichtung für radioaktive Abfälle und angereicherte Spaltmaterialien (Neras bzw. in Französisch Ondraf) erfahren habe, das sogenannte Stavelot-Massiv und das Synclinal de Neufchâteau als mögliche Standorte für ein Atommüllendlager in Betracht zu ziehen. „Wir haben uns sofort zusammengesetzt und reagiert“, erklärte Bürgermeister Daniel Franzen.

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?
Solange die Coronakrise dauert 1 € pro Monat
Jetzt bestellen
Bereits abonniert?

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment