Brussels Airlines: Verhandlungen über Sanierungsplan gestartet

<p>Brussels Airlines: Verhandlungen über Sanierungsplan gestartet</p>
Illustrationsfoto: belga

Nach Angaben der Gewerkschaften gehören das System Arbeitslosigkeit mit Betriebszuschlag (SAB, ehemals Frühpension) und flexible Lohnpakete anstelle von Nettolöhnen zu den Möglichkeiten, die in einen neuen Tarifvertrag aufgenommen werden könnten. Die Gewerkschaften selbst schlagen eine Arbeitszeitverkürzung vor.

Die Geschäftsführung von Brussels Airlines will bis zu 1.000 Stellen streichen und den Lohn des verbleibenden Personals kürzen. Das Renault-Verfahren, das im Falle von Massenentlassungen zur Anwendung kommt, wurde am Montagmorgen mit einer Konsultations- und Informationsrunde eingeleitet, bei der die Gewerkschaften Fragen stellen konnten.

Die Gespräche werden nicht einfach sein. Die Arbeitnehmervertreter halten die Pläne der Unternehmensleitung für inakzeptabel. Hinzu kommt, dass die Fluggesellschaft selbst eine Einigung über staatliche Beihilfen finden muss, ebenso wie ihre Muttergesellschaft Lufthansa in Deutschland. Konzernchef Carsten Spohr war am Freitag in Brüssel, um mit der Föderalregierung über die Staatshilfe und Zukunftsgarantien zu sprechen. (gz/belga)

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