Ich zitiere unseren MP aus einem ZDF-Interview (laut OD): „Heute Morgen bin ich von einer Dame kontaktiert worden, deren Mutter am Muttertag einen Unfall hatte, im Sterben liegt und man kann sie jetzt nicht besuchen. Ich kenne eine junge Mutter, die keine Möglichkeit hat, an das Milchpulver für ihr Baby zu kommen, das eine besondere Zusammensetzung hat und leider in Belgien nicht verkauft wird. Eine Dame hat ihre Bankkarte verloren, die Bank ist aber auf der anderen Seite der Grenze, sie kann seit Wochen ihre Bankkarte nicht ersetzen. Andere kommen nicht an ihre Rente, weil die Schecks hier nicht ausgestellt werden.“ Richtig, Worte von MP Paasch, nicht von Kim Jong-Un. Schämt Ihr Euch nicht? Ihr Uniformträger, Justizbeamten, Politiker? Was habt Ihr aus unserem Belgien gemacht? Pfui Teufel. Und kommt mir nicht mit „wir haben nur Befehle befolgt“, damit haben schon andere versucht sich rauszureden. Pfui! Pfui! Pfui Teufel.
Kommentare
Sehr geehrter Herr Hezel,
leider können Sie es wohl nicht lassen , wenigstens andeutungsweise aggressiv zu sein , scheint mir? Wie schade! Ihre sicher ansonsten interessanten Meinungen und Kommentare leiden darunter. Klar, es ist für alle eine schwierige Zeit innerer Anspannung, aber eine gewisse Toleranz Andersdenkender wäre vielleicht hilfreich, auch für die Akzeptanz Ihrer wichtigen Kommentare.
Herr Schumacher, wenn hier tatsächlich nordkoreanische Verhältnisse herrschen würden, wie Sie ziemlich plump suggerieren, hätten Sie ihren unsäglichen und an Beleidigung grenzenden Leserbrief nicht überlebt... Denn dort ist im Gegensatz zu hier keinerlei Kritik am Regime gestattet. Die Tatsache, dass Sie sich öffentlich in ihrem Rundumschlag so auslassen dürfen zeigt, dass wir in einer Demokratie leben. Ein wenig Demut vor diesem Privileg wäre angebracht.
Das nächste mal also erst die grauen Zellen bemühen, bevor man losbrüllt.
Dieser Leserbrief „Pfui Teufel“ ist nicht beleidigend. Herr Schumacher macht sehr deutlich, dass auch verschiedene Berufsstände ein Gewissen haben sollten. Nicht jeder Befehl oder Beschluss dieser Notregierung sollte unkritisch ausgeführt werden. Besonders Polizisten und die Justiz haben es in der Hand. Warum musste es zu solchen Massnahmen überhaupt kommen? Warum wird der Bevölkerung nicht mehr Vertrauen entgegengebracht? Wer schwach ist und keinen Wählerrückhalt in der Bevölkerung hat, schlägt mit harten Bestrafungen um sich. Hier wird davon ausgegangen, dass die Menschen in Belgien nicht mündig ist. Nur diese Notregierung weiss was für die Bevölkerung gut ist. Dass im Vorfeld das Gesundheitswesen kaputtgespart worden ist, das gibt keiner zu. Das gibt keiner zu. Aber warum haben Herr Paasch oder Frau Jadin nicht früher ihre Stimme erhoben. Das Vertrauen der Bevölkerung ist doch beschädigt. Mit Demokratie hat die ganze Veranstaltung in Brüssel wenig zu tun.
Vielen Dank, Herr Richter, daß Sie auch einmal die Thematik aufgreifen.
Dass Ministerpräsident Paasch mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-Un verglichen wird schockiert hier niemanden?
Meines Wissens werden in der DG Kritiker nicht in Arbeitslager verbannt oder ermordet...
Es geht darum, Herr Hezel: "Sehr geehrter Herr Hezel, leider können Sie es wohl nicht lassen , wenigstens andeutungsweise aggressiv zu sein".
Meditieren Sie das mal...
Der Herr Francois kritisiert andere dafür, aggressiv zu sein?
Das schreibt genau der Richtige. Soll ich mal aus einigen Ihrer Kommentare, Herr Francois? Sie erinnern sich? Dann wissen Sie, was wirkliche Aggressivität, bis hin zu primitiven Beschimpfungen und Drohungen sein kann. "Darüber" sollten Sie mal meditieren!
Auch von Herrn Schumacher ist man Pöbeleien gewohnt, schon seit Aalster Karnevalstagen. Auch da könnte ich manches zitieren.
Solche Anwürfe kommen meistens von Leuten, die mit stichhaltigen Argumenten am Ende sind. Dann beklagen sie sich auch noch darüber, dass man „über sie herfalle“, dass man ihre Meinungsfreiheit nicht respektiere, während sie selber jeden, der Ihnen widerspricht, lauthals zum Schweigen auffordern.
Die Invektiven des Herrn Schumacher sind ebenso beleidigend wie maßlos. Weder ist Belgien mit Nordkorea zu vergleichen noch mit der DDR, was man hier auch öfter hören kann.
„Tout ce qui est excessif, est insignifiant.‘ (Talleyrand)
Zu den Beispielen von Herrn Paasch wäre zu sagen, dass höchstens das erste signifikant sein könnte:
- Die Mutter liegt im Sterben und die Tochter darf nicht zu ihr. Aber wäre das nicht ein sozialer Härtefall, wie er in den FAQs beschrieben wird?
- Zum Milchpulver: Gibt es keinen Post? Ich nehme an, die Frau ist dort Stammkundin? Dann dürfte das doch in so einer Ausnahmesituation kein Problem sein. Oder ein Bekannter bringt es mit?
- Die verlorene Bankkarte, die wochenlang nicht ersetzt werden kann? Ersatz bekommt man in Belgien problemlos mit der Post zugesandt. Das geht nicht in Deutschland?
- Der Scheck für die Rente kann nicht ausgestellt werden? Hier in Belgien erhält man die Rente pünktlich und sicher per Überweisung aufs Girokonto, sowohl im Inland als auch im Ausland, wenn man dort wohnt. In Deutschland wird das per Scheck erledigt, den man irgendwo persönlich abholen muss? Wie machen das denn die Rentner auf Malle?
Selbstverständlich wäre in einer Diktatur wie in Nordkorea, wohl auch nicht in der jetzigen Türkei und Russland ein freier Meinungsaustausch möglich. Die Meinungsvielfalt ist ein Zeichen gelebter Demokratie. Und gerade deshalb finde ich Toleranz und Respekt vor der Meinung anderer so wichtig, um diese Meinungsvielfalt zu leben. Und ich denke, das tun wir hier im Meinungsaustausch ja auch, lieber Herr Hezel, und das ist gut so.In diesem Sinne, und mit Respekt für Ihre Meinung, lese ich mit Interesse und Neugier auf verschiedene Argumentationen verschiedener Diskutanten, Ihre Kommentare sowie auch die anderer Kommentatoren.
@ François/Richter: Sind Ihnen schon die inhaltlichen Argumente ausgegangen, dass Sie sich so über die vermeintliche Form erregen?
Noch einmal, da aller guten Dinge drei sind: Es geht darum, dass der DG-Ministerpräsident mit dem Diktator eines Landes verglichen wird, in dem Folter und Zensur herrschen. Kennen Sie solche Zustände in der DG? Vielleicht sollten Sie das einmal "meditieren"...
Einige Klarstellungen zu Beginn. Ich habe Herrn Paasch nur deshalb zitiert damit so ein oberschlauer Untersuchungsrichter namens Schleck nicht gleich nach Beweisen für solche Zustände schreit und ich habe Herrn Paasch keineswegs mit Kim Jong-Un verglichen, sondern nur deutlich gemacht dass inzwischen solche unzumutbaren Zustände nicht nur in Nord Korea sondern auch bei uns herrschen.
Und Herr Schleck, was meine „Pöbeleien seit Aalster Karnevalstagen“ angeht, so sollten Sie diese dann auch zitieren, damit sich der Leser ein Bild machen kann. Fest steht jedenfalls, dass der BRF meinen Beitrag veröffentlicht hat, dieser dann wohl regelkonform war, nach Ihrem aber das Forum geschlossen hat, da Sie nichts mehr zum Thema beitrugen.
Erschrecken jedoch wie wenig Verständnis und Mitgefühl die Herrn Schleck und Hezel für die Sorgen und Nöten der hiesigen Bevölkerung aufbringen. Wenn Migranten von der Polizei kontrolliert werden dann schreien diese moralisch überlegenen Gutmenschen Mord und Totschlag, wenn hiesige Menschen ihrer europäischen Grundrechte beraubt werden schwenken sie obrigkeitsgetreu die Fahne der Willkür und Unterdrückung. Pfui Teufel.
Herr Schumacher, ich kann nicht erkennen, inwiefern hier die gleichen "unzumutbaren Zustände" wie in Nordkorea herrschen sollen... Gibt es in der DG etwa Arbeitslager und verschwinden "Regime"-Kritiker etwa spurlos in der DG? Das Gegenteil ist der Fall: Kritikern wie Ihnen wird beispielsweise durch Kommentarbereiche in den Medien und Leserbriefen eine Platform geboten, um ihre Meinung kundzutun. Das ist gut so und nennt man Demokratie. Wer ständig "Pfui" schreibt und überzogene Vergleiche mit Diktaturen zieht, trägt nicht sehr zur Sachlichkeit der Debatte bei. Die DG ist nicht Nordkorea und die Beiden sind in keinerlei Hinsicht vergleichbar.
Toll! Um es in Ihrem Intellekt auszudrücken : "Warum sind Sie nicht einfach da geblieben?"
Herr Schumacher, seit Jahren inzwischen, weise ich immer wieder auf die Moralapostel hin, die hier und vor allem im BRF, wo sie Narrenfreiheit genießen und beleidigen soviel sie wollen, wüten. Danke, daß auch Sie und der Herr Richter die Thematik ansprechen.
Selbst, oder gerade wenn sie im Fehler sind (wenn nicht grundsätzlich, doch sehr oft), werden sie aggressiv, noch aggressiver. Und das immer mit dem einen und dem selben Argument: WIR bestoimmen was gut und richtig ist.
Herr Hezel, wissen Sie noch, die Diskussion um Hubschrauber? Hubschrauber können nicht über 5.000 m fliegen, oä. Stellen Sie sich vor, am 24.5.19 habe ich wieder halluziniert!, als ich runter kam vom Dach der Welt und erleben konnte wie die Leiche eines abgestürzten Bergsteiger auf 7.500 m per "long line" geborgen wurde und ein weiterer Bergsteiger, der schneeblind geworden war, aus geflogen wurden.
Ich weiß, Sie waren nicht da, werden jetzt doch wieder Ihren Saft dazu geben. Nicht wahr?
Sehen Sie nach, ich war da!
https://www.himalayandatabase.com/2019%20Season%20Lists/2019%20Spring%20...
@hezel
Es geht nicht um Argumente, es geht um ihr Auftreten. Sie merken nicht einmal, daß Sie immer wieder genau das bestätigen, was Ihnen vorgeworfen wird. Ein Zeichen von Intelligenz? Wohl kaum. In diesem Sinne, Danke!, daß Sie uns bestätigen!
Herr François, ich weiss nicht, welchen Narren Sie an mir gefressen haben, oder weshalb Sie sich immer wieder berufen fühlen, mein "Auftreten" zu rügen oder sich an sonstigen Dingen, die ihnen nicht an mir passen, abzuarbeiten. Wenn Sie persönliche Fehden anzetteln möchten, können Sie das gerne weiterhin tun, ich denke aber, dass es die GE-Leser reichlich wenig interessiert, nicht der Netiquette entspricht, und mir persönlich ist meine Zeit dafür auch zu kostbar... In diesem Sinne, wie Sie zu sagen pflegen: Namasté.
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir beenden nun die Diskussion. Argumente werden zu diesem Thema nicht mehr wirklich ausgetauscht.
Freundlichen Gruß
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