Der KV Oostende musste sich am Montagabend als erster Erstdivisionär – Standard Lüttich und Mouscron folgen – vor dem CBAS verteidigen. „KVO“ hatte unter anderem wegen finanziellen Problemen im ersten Anlauf keine Lizenz erhalten, schien aber durch PMG gerettet zu sein. Das amerikanische Unternehmen liefert finanzielle Sicherheiten für die laufende Saison, was gleichzeitig einen Erfolg vor dem Sportgerichthof sichern sollte. Das Problem: Die erforderliche Kapitalerhöhung (2,7 Mio. Euro) hätte, so berichtet „Het Laatste Nieuws“, noch vor der Sitzung des CBAS am Montagabend stattfinden müssen.
Weil PMG diese aber erst am 15. Mai durchführen will, gab es von der Lizenzkommission des belgischen Verbandes eine negative Einschätzung. Unklar ist, ob das CBAS dieser Einschätzung folgt und dem KV Oostende die Lizenz verweigert. Sowohl der Verband als auch der Verein wollten die jüngsten Entwicklungen gegenüber flämischen Medien nicht kommentieren.
Am heutigen Dienstag verteidigt sich indes Standard Lüttich. Die „Rouches“ gehen – dank frischer Gelder – mit einem guten Gefühl in die Sitzung vor dem CBAS.
Das CBAS muss bis zum 10. Mai ein Urteil fällen. (mn)

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